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Verringerung des CO2-Fußabdrucks und Steigerung der Ressourceneffizienz in KMU

Ressourceneffizienz ist das Rückgrat einer nachhaltigen Wirtschaft. Sie ermöglicht es den Unternehmen, mit einem geringeren Ressourceneinsatz zu produzieren, wodurch die natürlichen Ressourcen geschont und die Umweltauswirkungen, einschließlich der Treibhausgasemissionen, verringert werden. Aus wirtschaftlicher Sicht senkt Ressourceneffizienz auch die Produktionskosten. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) spielen in Schwellen- und Entwicklungsländern eine wichtige Rolle, nicht nur wegen ihres Beitrags zum Wirtschaftswachstum, zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Armutsbekämpfung, sondern auch in Bezug auf die Umwelt. Vor diesem Hintergrund ist die Unterstützung von KMU bei der Verbesserung der Ressourceneffizienz und der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks eine zentrale Herausforderung bei der Eindämmung des Klimawandels.

Konzentration auf kleine und mittlere Unternehmen

Als Motor des Wirtschaftswachstums in Schwellen- und Entwicklungsländern haben KMU ein weitreichendes Potenzial, den Weg zu nachhaltigen Konsum- und Produktionsmustern zu ebnen. Das Projekt "Carbon Footprints of SMEs in Development Countries and Emerging Markets" zielte darauf ab, KMU durch Schulungen dabei zu unterstützen, dieses Potenzial zu optimieren. Die Teilnehmer des Projekts tauschten Best-Practice-Beispiele aus, um die Nachahmung nachhaltiger Konsum- und Produktionsstrategien zu fördern. Die KMU-Partner in diesem Projekt waren Zulieferer für multinationale Unternehmen, die in globalen Wertschöpfungsketten tätig sind. Als Pilotfall konzentrierte sich das Projekt auf mexikanische KMU des Automobilsektors.

Verknüpfung der Ausbildungsmodule und Strategie für die Umsetzung 

Es wurden drei miteinander verbundene Schulungsmodule entwickelt, um KMU bei der Steigerung der Ressourceneffizienz und der Verringerung des CO2-Fußabdrucks zu unterstützen und gleichzeitig die Rentabilität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Es wurde ein Strategiepapier verfasst, das die wichtigsten Erkenntnisse aus bestehenden Praktiken dokumentiert und Verbreitungsstrategien, Empfehlungen für Geberorganisationen und Informationen zur Integration der Ergebnisse in relevante internationale Prozesse enthält. Das Papier basiert auf den Erfahrungen aus der Entwicklung und Erprobung eines Schulungsmoduls zur klimafreundlichen und ressourcenschonenden Produktion. Es wurden zusätzliche Module zum Aufbau von Kapazitäten für die Schaffung klimafreundlicher und ressourceneffizienter Lieferketten entwickelt, und Informationen zu diesem Thema wurden in das Strategiepapier integriert.

Das Projekt war Teil der CSCP-Priorität zur Förderung einer verantwortungsvollen industriellen Entwicklung. Das Projekt wurde mit finanzieller Unterstützung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) durchgeführt und in Zusammenarbeit mit PREMAnet e.V. und lokalen Beratern in Mexiko umgesetzt.

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