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Ressourcenproduktivität und Ressourceneinsparungen

Mehr SCP entlang globaler Wertschöpfungsketten

Die Analyse von Hotspots des Ressourcenverbrauchs ist ein wirksames Mittel, um das Potenzial für mehr Ressourceneffizienz in globalen Wertschöpfungsketten zu ermitteln. Um alle relevanten Akteure zu erreichen, müssen Informationen über machbare Strategien, Maßnahmen und Möglichkeiten ausgetauscht werden. Insbesondere Unternehmen, die sich mit materialintensiven Produktionsprozessen befassen, haben in dieser Hinsicht erhebliche Effizienzpotenziale.

Nutzung des Wertschöpfungskettenansatzes zur Unterstützung internationaler Maßnahmen

Der so genannte Wertschöpfungsketten-Ansatz kann zur Ermittlung von Hotspots des Ressourcenverbrauchs verwendet werden. Dieser Ansatz zielt darauf ab, den gesamten Lebenszyklus eines Produkts oder einer Dienstleistung zu untersuchen. Die Ressourcen werden von ihrer Gewinnung über die Herstellungs- und Nutzungsphase bis hin zum Ende ihrer Lebensdauer und ihrer endgültigen Entsorgung verfolgt. Auf diese Weise können die Umweltauswirkungen der Ressourcennutzung und ihre Spitzen (Hot Spots) ganzheitlich analysiert und Reduktionspotenziale ermittelt werden. In einer globalisierten Welt gehen die Bemühungen um eine Verbesserung der Ressourcenproduktivität zwangsläufig über die Frage hinaus, wie die Länder die Ressourcen innerhalb ihres eigenen Territoriums gewinnen, produzieren oder verarbeiten. Dementsprechend wurde im Rahmen des Projekts ein Wertschöpfungskettenansatz verwendet, um die wachsenden internationalen Materialströme über nationale Grenzen hinweg zu analysieren.

Zusammenarbeit mit Unternehmen, Behörden und der Zivilgesellschaft

Das CSCP untersuchte in Zusammenarbeit mit anderen Projektpartnern (siehe unten) Strategien und Maßnahmen, die Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik befähigen, die Ressourceneffizienz in globalen Wertschöpfungsketten zu steigern. In Workshops wurde der Dialog gestärkt und das Potenzial für Ressourcenproduktivität sowie die notwendigen Maßnahmen und Ansatzpunkte identifiziert. Im Mittelpunkt standen dabei die Sektoren Kupfer, Stahl, Wohnen und Mobilität. Das Abschlusspapier "Raising resource productivity in global value chains - spotlights of international perspectives and best practice" zeigte auf, wie der öffentliche und der private Sektor gemeinsam die Steigerung der Ressourcenproduktivität unterstützen können. In dem Papier wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten für Regierungen und Unternehmen in den Industrieländern in vier verschiedenen Phasen globaler Wertschöpfungsketten (Gewinnung, Herstellung, Verwendung und Ende des Lebenszyklus) aufgezeigt und erläutert.

Dieses Projekt wurde organisiert und durchgeführt von das UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP), die Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie und die Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT), finanziert von der Deutsches Umweltbundesamt.

 

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