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	<title>CSCP gGmbH</title>
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	<description>In ein gutes Leben investieren</description>
	<lastBuildDate>Do, 17. Sep. 2026 10:57:36 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Sind Sie bereit, gemeinsam digitale Tools für nachhaltige Lebensmittelsysteme zu entwickeln? Nehmen Sie an unserem nächsten Citizen-Science-Lab in Ihrem Land teil!</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/werde-teil-unseres-spoon-burgerwissenschaftslabors/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Do, 17. Sep. 2026 10:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Upcoming Event]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entscheidung, was wir essen, endet nicht im Supermarkt. Was zu Hause geschieht – wie wir Lebensmittel lagern, Mahlzeiten zubereiten und unsere Essgewohnheiten gestalten – spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung gesünderer und nachhaltigerer Ernährungssysteme. Die nächsten SPOON Citizen Science Labs (CSLs) laden Bürger*innen in sechs europäischen Ländern dazu ein, ihre alltäglichen Ernährungsgewohnheiten zu erkunden und […]</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/werde-teil-unseres-spoon-burgerwissenschaftslabors/">Ready to Co-Create Digital Tools for Sustainable Food Systems? Join Our Next Citizen Science Lab in Your Country!</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entscheidung, was wir essen, endet nicht im Supermarkt. Was zu Hause geschieht – wie wir Lebensmittel lagern, Mahlzeiten zubereiten und unsere Essgewohnheiten gestalten – spielt eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung gesünderer und nachhaltigerer Ernährungssysteme.</p>
<p>Die nächsten SPOON Citizen Science Labs (CSLs) laden Bürger*innen aus sechs europäischen Ländern dazu ein, ihre alltäglichen Ernährungsgewohnheiten zu untersuchen und bei der gemeinsamen Entwicklung digitaler Tools für gesündere und nachhaltigere Ernährungssysteme mitzuwirken.</p>
<p>Im Anschluss an <a href="https://www.cscp.org/de/wie-digitale-tools-die-lebensmittelsysteme-verandern-konnen/" target="_blank" rel="noopener">zwei erfolgreiche Durchgänge der Citizen Science Labs</a>, … startet das SPOON-Projekt nun eine dritte Runde in sechs europäischen Ländern (Valencia, Spanien; Brügge, Belgien; Braunschweig, Deutschland; Region Pomurje, Slowenien; Turn, Italien und Thessaloniki, Griechenland).</p>
<p>Unter der Koordination des CSCP bringen die CSLs Bürger als aktive Mitwirkende und Mitforscher zusammen, um alltägliche Ernährungsgewohnheiten besser zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, die den Erfahrungen aus dem realen Leben entsprechen.</p>
<p><strong>Gestalten Sie unser SPOON Digital Toolset mit</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt der kommenden Workshops steht die nächste Etappe der Reise des Lebensmittelkonsums: die Lagerung, Zubereitung und der Verzehr von Lebensmitteln. Die Teilnehmer werden untersuchen, wie Essgewohnheiten durch die Organisation des Haushalts, verfügbare Ressourcen, kulturelle Praktiken, das lokale Lebensmittelumfeld und alltägliche Herausforderungen geprägt werden.</p>
<p>Im Mittelpunkt dieser Laborphase steht die Weiterentwicklung und die erste operative Nutzung des <a href="https://spoonproject.eu/how-spoon-works/">SPOON Digital-Toolset.</a> Aufbauend auf früheren Rückmeldungen der Bürger werden die Teilnehmer den digitalen Fragebogen, das Dashboard und das „Personal Data Wallet“ unter realen Bedingungen testen und weiterentwickeln. Durch ihre Erfahrungen und ihr Feedback tragen die Bürger dazu bei, die Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit, Transparenz und Vertrauenswürdigkeit der Tools zu verbessern. Gleichzeitig ermöglichen sie die erste Erhebung von bürgengenerierten Daten und unterstützen die Entwicklung zukünftiger Lösungen zum Verständnis des Ernährungsverhaltens in ganz Europa.</p>
<p><strong>Finden Sie Ihre CSCL-Niederlassung vor Ort und werden Sie jetzt Mitglied!</strong></p>
<p>Möchten Sie einen Beitrag zu dieser von Bürgern getragenen Initiative leisten? Nehmen Sie Kontakt zum SPOON Citizen Science Lab in Ihrem Land auf und werden Sie Teil der europäischen Gemeinschaft, die die Zukunft nachhaltiger Lebensmittelsysteme mitgestaltet.</p>
<p>Suchen <a href="https://spoonproject.eu/spoon-pilots/" target="_blank" rel="noopener">Ihre örtliche CSL</a> und mach mit!</p>
<p>Wenn Sie mehr über die Citizen Science Labs und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an <a href="https://www.cscp.org/de/team/francesca-grossi/" target="_blank" rel="noopener">Francesca Grossi.</a></p>
<p>Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an <a href="https://www.cscp.org/de/team/arlind-xhelili/" target="_blank" rel="noopener">Arlind Xhelili</a>.</p>
<p>Bild: © HBK Braunschweig</p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/werde-teil-unseres-spoon-burgerwissenschaftslabors/">Ready to Co-Create Digital Tools for Sustainable Food Systems? Join Our Next Citizen Science Lab in Your Country!</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie digitale Tools und Bürgerbeteiligung die Ernährungssysteme verändern können: Erkenntnisse aus unserem SPOON-Projekt</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/wie-digitale-tools-die-lebensmittelsysteme-verandern-konnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Do, 17. Sep. 2026 09:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CSCP News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/?p=15766</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was braucht es, um Menschen zu motivieren, sich gesünder und nachhaltiger zu ernähren? Und unter welchen Bedingungen sind Bürger bereit, ihre persönlichen Ernährungsdaten weiterzugeben, um Forschung und Innovation zu unterstützen? 254 Bürger aus sechs europäischen Ländern (Deutschland, Griechenland, Italien, Belgien, Slowenien und Spanien) haben sich im Rahmen unseres Citizen-Science-Projekts […] mit diesen Fragen auseinandergesetzt.</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/wie-digitale-tools-die-lebensmittelsysteme-verandern-konnen/">How Digital Tools and Citizen Participation Can Transform Food Systems: Learnings from Our SPOON Project</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was braucht es, um Menschen zu motivieren, sich gesünder und nachhaltiger zu ernähren? Und unter welchen Bedingungen sind Bürger bereit, ihre persönlichen Ernährungsdaten zur Unterstützung von Forschung und Innovation weiterzugeben? 254 Bürger aus sechs europäischen Ländern (Deutschland, Griechenland, Italien, Belgien, Slowenien und Spanien) setzten sich im Rahmen unserer Citizen Science Labs (CSL), die im Rahmen des <a href="https://www.cscp.org/de/unsere-arbeit/loffel/" target="_blank" rel="noopener">LÖFFEL</a> Projekt, das vom CSCP koordiniert wird.</p>
<p><strong>Was motiviert Bürger dazu, Daten weiterzugeben?</strong></p>
<p>Im Mittelpunkt der ersten CSL-Runde stand das Verständnis der Erwartungen und Bedenken der Bürger hinsichtlich der Weitergabe personenbezogener Daten im Zusammenhang mit Lebensmitteln. Die Diskussionen zeigten, dass die Bürger grundsätzlich bereit sind, Daten zur Verfügung zu stellen, wenn ein klarer Zweck und ein sinnvoller Nutzen vorliegen. Vertrauen ist dabei jedoch ein entscheidender Faktor. Die Teilnehmenden betonten die Bedeutung von Transparenz, einfachen Erklärungen, starken Schutzmaßnahmen und der Möglichkeit, die Kontrolle über die eigenen Daten zu behalten. Universitäten, Forschungseinrichtungen, zivilgesellschaftliche Organisationen und andere nichtkommerzielle Akteure wurden im Allgemeinen als vertrauenswürdiger wahrgenommen, während Bedenken hinsichtlich kommerzieller Nutzung, Profiling und unklarer Datenflüsse die Bereitschaft zur Teilnahme schmälerten. Die Bürger betonten zudem, dass die Teilnahme einen sichtbaren Mehrwert bieten sollte, wie beispielsweise personalisierte Erkenntnisse, Unterstützung für eine gesündere Ernährung, die Reduzierung von Lebensmittelverschwendung oder Beiträge zur Verbesserung der Lebensmittelsysteme.</p>
<p><strong>Was beeinflusst das Verhalten am stärksten?</strong></p>
<p>In der zweiten CSL-Runde wurden die alltäglichen Verhaltensweisen bei der Essensplanung und beim Lebensmitteleinkauf anhand des COM-B-Verhaltensmodells untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass die Bürger im Allgemeinen über die Motivation und das Wissen verfügen, gesündere und nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Allerdings wird das Verhalten stark von den alltäglichen Gegebenheiten beeinflusst. Zeitdruck, Erschwinglichkeit, Haushaltsabläufe, Produktverfügbarkeit und das Einkaufsumfeld entscheiden oft darüber, ob Absichten in die Tat umgesetzt werden können.</p>
<p><strong>Der SPOON-Multimedia-Fragebogen und das digitale Toolset</strong></p>
<p>Die Teilnehmer testeten zudem den Multimedia-Fragebogen und das digitale Toolset von SPOON und gaben dazu Feedback. Ihre Rückmeldungen unterstrichen die Bedeutung eines intuitiven Designs, einer klaren Kommunikation, einfacher Einarbeitungsprozesse und transparenter Erläuterungen zum Umgang mit Daten.</p>
<blockquote><p><strong><em>“Die Citizen Science Labs zeigen, dass erfolgreiche digitale Lösungen und Verhaltensinterventionen über die reine Bereitstellung von Informationen hinausgehen müssen: Sie müssen Vertrauen aufbauen, Hindernisse abbauen und einen greifbaren Mehrwert für die Bürger schaffen”, erklärt Arlind Xhelili, Projektleiterin beim CSCP.</em></strong></p></blockquote>
<p><strong>Nächste Schritte </strong></p>
<p>Als Koordinator der CSLs hat das CSCP den Austausch zwischen den europäischen Gemeinschaften gefördert und wird sich nun darauf konzentrieren, sicherzustellen, dass deren Erfahrungen und Perspektiven direkt in die Weiterentwicklung der SPOON-Instrumente und -Maßnahmen einfließen.</p>
<p>Die ersten beiden CSL-Runden markieren den Beginn einer Reise zur Bürgerbeteiligung im Rahmen von SPOON. In den kommenden Monaten werden drei weitere Runden zusätzliche Phasen des Lebensmittelkonsums beleuchten, darunter die Lagerung von Lebensmitteln, die Zubereitung, Essgewohnheiten, den Umgang mit Essensresten und die Vermeidung von Lebensmittelabfällen.</p>
<p>Aufbauend auf den bisher gewonnenen Erkenntnissen werden die CSLs weiterhin als Räume der gemeinsamen Gestaltung dienen, in denen Bürger und relevante Interessengruppen zusammenkommen, um Maßnahmen zur Verhaltensänderung zu entwickeln und umzusetzen, die auf spezifische Herausforderungen abzielen, die in den Pilotregionen des Projekts und entlang der gesamten Lebensmittelkonsumkette identifiziert wurden.</p>
<p>Neben den inhaltlichen Erkenntnissen wird ein wichtiges Ergebnis der CSL-Initiative die Weiterentwicklung und Anwendung der <strong>SPOON Digital-Toolset</strong>. Dies wird die Grundlage für eine europaweite Datenerhebung im Bereich Ernährung in großem Maßstab bilden und gleichzeitig den Bürgern die Möglichkeit geben, aktiv an der Gestaltung künftiger Ernährungssysteme und Entscheidungsprozesse mitzuwirken.</p>
<p>Wenn Sie mehr über die Citizen Science Labs und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an <a href="https://www.cscp.org/de/team/francesca-grossi/" target="_blank" rel="noopener">Francesca Grossi.</a></p>
<p>Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an <a href="https://www.cscp.org/de/team/arlind-xhelili/" target="_blank" rel="noopener">Arlind Xhelili</a>.</p>
<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/wie-digitale-tools-die-lebensmittelsysteme-verandern-konnen/">How Digital Tools and Citizen Participation Can Transform Food Systems: Learnings from Our SPOON Project</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>3 Fragen zu Resilienz und Infrastruktur mit Esther Heidbüchel</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/drei-fragen-zur-resilienz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Do, 17. Sep. 2026 09:27:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Upcoming Event]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/?p=15758</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei der Widerstandsfähigkeit von Städten geht es nicht darum, sich wieder zu erholen, wenn etwas schiefgeht, argumentiert Dr. Esther Heidbüchel, leitende Projektmanagerin beim CSCP. Lesen Sie, wie ihrer Meinung nach kreislaufwirtschaftliche Ansätze Städten helfen können, besser zu reagieren, sich anzupassen und sich zu wandeln, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern. Städte sehen sich mit dem Klimawandel, Ressourcenknappheit und geopolitischer Unsicherheit konfrontiert. Wie kann die Kreislaufwirtschaft Städten helfen, […]</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/drei-fragen-zur-resilienz/">3 Questions on Resilience &#038; Infrastructure with Esther Heidbüchel</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der städtischen Resilienz geht es nicht darum, sich wieder aufzurappeln, wenn etwas schiefgeht, argumentiert Dr. Esther Heidbüchel, leitende Projektmanagerin beim CSCP. Lesen Sie, wie ihrer Meinung nach zirkuläre Ansätze Städten helfen können, besser zu reagieren, sich anzupassen und sich zu wandeln, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern.</p>
<p><strong>Städte sind mit dem Klimawandel, Ressourcenknappheit und geopolitischer Unsicherheit konfrontiert. Wie kann die Kreislaufwirtschaft dazu beitragen, dass Städte widerstandsfähiger werden?</strong></p>
<p>Die Kreislaufwirtschaft erfordert, dass Städte ihre kritischen Wertströme kennen und über starke Kooperationsnetzwerke verfügen. Dies sind Voraussetzungen für die Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen und sozialen ‘Normalität’ in Krisensituationen.</p>
<p>Durch die Lokalisierung von Ressourcenkreisläufen für Wasser, Lebensmittel, Energie und Materialien verringern kreislauforientierte Städte die Abhängigkeit von anfälligen globalen Lieferketten und schaffen Puffer gegen geopolitische Schocks und Preisschwankungen.</p>
<p>Indem sie Abfallströme verwerten und Produkte sowie Materialien im Umlauf halten, verringern sie das Risiko von Ressourcenengpässen und erschließen gleichzeitig alternative Einnahmequellen durch zurückgewonnene Nährstoffe, Sekundärrohstoffe und gemeinsam genutzte Vermögenswerte.</p>
<p>Digitale Instrumente, die städtische Material- und Energieflüsse nicht nur erfassen, sondern auch steuern können, verbessern die Frühwarnung und das adaptive Management bei extremen Wetterereignissen oder Infrastrukturausfällen zusätzlich.</p>
<p>Schließlich können Kreislaufstrategien wie industrielle Symbiose, Reparatur- und Wiederverwendungswirtschaft sowie naturbasierte Lösungen die städtischen Funktionen diversifizieren und die Abhängigkeit von einzelnen Systemen verringern. Dies schafft mehr Flexibilität: Wenn ein System ausfällt, können andere Systeme helfen, dies auszugleichen.</p>
<p>In Verbindung mit starken Netzwerken der Interessengruppen und einem Gemeinschaftsgefühl ermöglicht diese Flexibilität es kreislauforientierten Städten, sich nicht nur von Störungen zu erholen, sondern sich auch anzupassen und den Weg zu nachhaltigeren und gerechteren Stadtmodellen einzuschlagen.</p>
<p><strong>Wie können Städte widerstandsfähig werden und gleichzeitig gerecht und inklusiv bleiben?</strong></p>
<p>Eine Stadt ist nicht widerstandsfähig, wenn sie nicht gerecht und inklusiv ist. Eine Stadt wird nur dann widerstandsfähig, wenn Gleichheit und Gerechtigkeit in jeden Schritt der Stadtplanung und -umsetzung eingebettet werden. Das bedeutet, Investitionen in Stadtteile zu priorisieren, die am stärksten von den Auswirkungen von Naturkatastrophen und wirtschaftlichen Notlagen betroffen sind, und sicherzustellen, dass Maßnahmen zur Klimaanpassung wie grüne Infrastruktur, Hochwasserschutz und Kühlstrategien die Gleichheit fördern.</p>
<p>Partizipative Regierungsführung ist unerlässlich: Anwohner, zivilgesellschaftliche Organisationen, Unternehmen jeder Größe und marginalisierte Gruppen sollten in die Festlegung von Prioritäten, die gemeinsame Entwicklung von Lösungen, die Unterstützung bei der Umsetzung und die Überwachung der Ergebnisse einbezogen werden.</p>
<p>Ein gerechter Wandel erfordert zudem gezielte sozialpolitische Maßnahmen: Vorgaben für bezahlbaren Wohnraum, barrierefreie öffentliche Verkehrsmittel, Qualifizierungsmaßnahmen für grüne Arbeitsplätze sowie finanzielle Unterstützung für Haushalte mit geringem Einkommen zur Sanierung von Gebäuden oder zur Umsetzung kreislaufwirtschaftlicher Praktiken. Durch die Verknüpfung von Strategien der Kreislaufwirtschaft (Reparaturzentren, kommunale Kompostieranlagen und Zentren für die Wiederverwendung von Materialien) mit lokalen Zielen in den Bereichen Beschäftigung und soziale Inklusion können Städte gemeinsame Vorteile schaffen und gleichzeitig die Umweltbelastung verringern.</p>
<p><strong>Was ist ein weit verbreitetes Missverständnis in Bezug auf widerstandsfähige Infrastrukturen auf städtischer Ebene, das Sie gerne widerlegen möchten?</strong></p>
<p>Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass die Widerstandsfähigkeit von Städten in erster Linie ein feststehender Zustand ist. Es geht nicht darum, den Fokus ausschließlich auf die Robustheit gegenüber beispielsweise starken Regenfällen, Überschwemmungen, Stürmen oder Sabotage zu legen; vielmehr geht es um Anpassungsfähigkeit und Reaktionsfähigkeit.</p>
<p>Eine eng gefasste, technisch orientierte Sichtweise birgt die Gefahr, Resilienz lediglich als “Erholung” nach einem Schock zu betrachten, anstatt die Fähigkeit aufzubauen, unter sich ändernden Bedingungen vorausschauend zu handeln, Schocks abzufedern, sich anzupassen und Veränderungen zu gestalten. In der Praxis kann dies dazu führen, dass in immer höhere Mauern oder größere Entwässerungssysteme investiert wird, während systemische Schwachstellen wie Landnutzungsmuster, soziale Ungleichheiten oder Abhängigkeiten von fragilen Lieferketten außer Acht gelassen werden.</p>
<p>Ein sinnvollerer Ansatz betrachtet resiliente Infrastruktur als Teil eines sozio-ökologisch-technischen Systems, das in den meisten plausiblen Zukunftsszenarien funktionsfähig und gerecht bleibt. Das bedeutet, auf Flexibilität und Redundanz zu setzen, naturbasierte Lösungen neben technischen Maßnahmen zu nutzen und partizipative Prozesse einzubinden, damit Anpassungswege lokales Wissen und vielfältige Bedürfnisse widerspiegeln. Wenn Städte nicht nur auf Robustheit, sondern auch auf Anpassungsfähigkeit setzen, verwandeln sie Resilienz von einem defensiven Konzept in einen Motor für nachhaltige städtische Innovation.</p>
<p>Mitmachen <a href="https://www.cscp.org/de/team/dr-esther-heidbuchel/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Esther Heidbüchel</a> auf der Online-Konferenz der Circular Week 2026. Registrieren Sie sich <a href="https://events.zoom.us/ev/AmGcZlN9hm9QW_ZBsEMMzgzFy16VOBXrfml7m7hiPmUVzEsU2E3P~Ag7eguvg5uVv70uZp3eQMLcQBomoctnlg1CwXjE1x5tsxKlYIjDcyH2a3g" target="_blank" rel="noopener">hier lesen.</a> um dir deinen Platz zu sichern!</p>
<p>Um das vollständige Programm der Circular Week 2026 einzusehen, besuchen Sie bitte die <a href="https://www.cscp.org/de/unsere-arbeit/rundschreiben-woche-2026/" target="_blank" rel="noopener">eigene Seite</a>.</p>
<p>Bei allen weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an <a href="https://www.cscp.org/de/team/nils-kreft/" target="_blank" rel="noopener">Nils Kreft</a>.</p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/drei-fragen-zur-resilienz/">3 Questions on Resilience &#038; Infrastructure with Esther Heidbüchel</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CSCP bei „Beyond the Bite“ am 1. Oktober 2026: Innovation, Skalierbarkeit und Akzeptanz alternativer Proteine</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/cscp-bei-der-veranstaltung-beyond-the-bite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Fr, 11. Sep. 2026 07:39:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Upcoming Event]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/?p=15740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie kann Europa den Übergang zu alternativen Proteinen beschleunigen, die nicht nur innovativ und skalierbar sind, sondern auch akzeptiert und in die tägliche Ernährung integriert werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt von “Beyond the Bite: Wissenschaft, Skalierbarkeit und Akzeptanz alternativer Proteine”, unserer Abschlussveranstaltung des LIKE-A-PRO-Projekts, die am 1. Oktober 2026 in San […] stattfindet.</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/cscp-bei-der-veranstaltung-beyond-the-bite/">CSCP at Beyond the Bite on 1 October 2026: Innovation, Scale and Acceptance of Alternative Proteins</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann Europa den Übergang zu alternativen Proteinen beschleunigen, die nicht nur innovativ und skalierbar sind, sondern auch akzeptiert und in die tägliche Ernährung integriert werden? Diese Frage wird im Mittelpunkt stehen von <strong>“Jenseits des Bisses: Wissenschaft, Umfang und Akzeptanz alternativer Proteine”,”</strong> Unsere Abschlussveranstaltung des LIKE-A-PRO-Projekts findet am 1. Oktober 2026 in San Sebastián, Spanien, statt.</p>
<p>Die Veranstaltung bringt Experten und Akteure aus dem gesamten Ökosystem der alternativen Proteine zusammen, um die Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Produktentwicklung, Regulierung, Ernährungsumfeld und Akzeptanz bei den Verbrauchern zu erörtern.</p>
<p>Unter <strong>die Sitzung </strong><strong>“Ernährungsumfeld, Verbraucherverhalten und Marktakzeptanz”,”</strong> Arlind Xhelili, Projektleiter beim CSCP, wird Einblicke geben, wie Verhaltensmuster, Verbraucherperspektiven und Entscheidungskontexte dazu beitragen können, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass alternative Proteine den Status eines Nischenprodukts hinter sich lassen.</p>
<p><strong>Was können wir darüber lernen, wie man die Entscheidung für alternative Proteine erleichtern kann?</strong></p>
<p>Die Erkenntnisse aus den europaweiten Pilotprojekten von LIKE-A-PRO zu Verhaltensinterventionen liefern eine wichtige Erkenntnis: Bei der Veränderung des Verbraucherverhaltens geht es nicht einfach darum, Menschen davon zu überzeugen, andere Entscheidungen zu treffen – vielmehr geht es darum, die Voraussetzungen zu schaffen, die diese Entscheidungen einfacher und attraktiver machen.</p>
<p>Unter <strong>Mehr als nur ein Biss</strong>, … wird das CSCP diese Erkenntnisse in eine breitere Diskussion einbringen, in der es darum geht, wie wissenschaftliche Erkenntnisse in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden können und wie die Verbreitung alternativer Proteine in ganz Europa gefördert werden kann.</p>
<p><strong>Veranstaltung:</strong> „Beyond the Bite“, Abschlusskonferenz von „Like-a-Pro“<br />
<strong>Datum:</strong> 1. Oktober 2026<br />
<strong>Ort:</strong> San Sebastián, Spanien<br />
<strong>Teilnahme:</strong> Kostenfrei<br />
<strong>Sprache:</strong> Englisch</p>
<p>Erfahren Sie mehr über „Beyond the Bite“ und melden Sie sich für die Veranstaltung an <a href="https://www.like-a-pro.eu/events/beyond-the-bite-science-scale-and-acceptance-of-alternative-proteins/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener">hier lesen.</a>.</p>
<p>Wenn Sie weitere Fragen zum „Like-a-Pro“-Projekt haben oder sich mit uns über alternative Proteine austauschen möchten, wenden Sie sich bitte an <a href="https://www.cscp.org/de/team/arlind-xhelili/" target="_blank" rel="noopener">Arlind Xhelili</a>.</p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/cscp-bei-der-veranstaltung-beyond-the-bite/">CSCP at Beyond the Bite on 1 October 2026: Innovation, Scale and Acceptance of Alternative Proteins</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Können eine gute Kommunikation und preisliche Anreize Lebensmittel mit optischen Mängeln attraktiver machen?</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/breadcrumb-experimentelle-pilotprojekte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Mi, 09. Sep. 2026, 07:41:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CSCP News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/?p=15744</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie viele gelblich gefärbte Limetten sehen Sie normalerweise in Ihrem örtlichen Supermarkt? Eine Veränderung der Schalenfarbe bedeutet nicht, dass eine Limette von minderer Qualität oder zum Verzehr ungeeignet ist. Dennoch werden, wie eine Fallstudie zeigt, etwa 11% der Limetten von Einzelhandelskunden aufgrund ästhetischer Erwartungen zurückgegeben. Laut dieser Studie werden bei […]</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/breadcrumb-experimentelle-pilotprojekte/">Can Quality Communication and Price Incentives Make Visually Imperfect Food More Appealing?</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie viele gelblich gefärbte Limetten sehen Sie normalerweise in Ihrem örtlichen Supermarkt? Eine Veränderung der Schalenfarbe bedeutet nicht, dass eine Limette von minderer Qualität oder zum Verzehr ungeeignet ist. Dennoch werden, wie eine Fallstudie zeigt, etwa 11% der Limetten von Einzelhandelskunden aufgrund ästhetischer Erwartungen zurückgegeben.</p>
<p>Dieser Studie zufolge werden auf Erzeugerebene jährlich etwa 30% Limetten aussortiert, hauptsächlich aufgrund von Verfärbungen der Schale und optischen Mängeln*.</p>
<p>Wie können also eine bessere Kommunikation und preisliche Anreize dazu beitragen, dass mehr dieser Limetten auf den Markt kommen und die Verbraucher dazu angeregt werden, sich für sie zu entscheiden?</p>
<p><strong>Dinge in der Praxis ausprobieren</strong></p>
<p>Im Rahmen eines 12-tägigen quasi-experimentellen Pilotprojekts des „Breadcrumb“-Projekts im Einzelhandel wurde dies in zwei Supermärkten getestet, indem optisch nicht einwandfreie Limetten angeboten wurden – zusammen mit transparenten Informationen über ihre Qualität und reduzierten Preisen. Das Pilotprojekt wurde gemeinsam vom CSCP und dem deutschen Bio-Großhändler <a href="https://www.lehmann-natur.com/" target="_blank" rel="noopener">lehmann natur</a>, der deutsche Einzelhändler <a href="https://www.rewe.de/" target="_blank" rel="noopener">REWE</a>, sowie das belgische Forschungsinstitut <a href="https://vltn.be/" target="_blank" rel="noopener">VLTN</a>, lieferte positive Ergebnisse: Die Verbraucher reagierten positiv auf optisch nicht einwandfreie Obst- und Gemüsesorten.</p>
<p><strong>Konzeption und Umsetzung eines Pilotprojekts</strong></p>
<p>Im Rahmen des Pilotprojekts im Einzelhandel wurden vier verschiedene Bedingungen auf Filial- und Tagesebene verglichen: <strong>keine Maßnahmen, ausschließlich Kommunikation, ausschließlich Preisnachlass sowie eine Kombination aus Kommunikation und Preisnachlass.</strong> Auf diese Weise konnten die Forscher feststellen, wie sich die einzelnen Maßnahmen auf den Umsatz auswirkten und ob die Kombination aus Kommunikation und Rabatt eine stärkere Wirkung hatte.</p>
<p>Für jede Filiale und jeden Tag erfasste das Team, welche Bedingungen galten, sowie Umsatzzahlen, Preise und weitere Faktoren, die das Kaufverhalten beeinflussen könnten, wie beispielsweise die Kundenfrequenz und das Wetter. So war es möglich, die Reaktionen der Verbraucher unter realen Einkaufsbedingungen zu vergleichen und dabei die üblichen täglichen Schwankungen zu berücksichtigen.</p>
<p><strong>Was wir herausgefunden haben</strong></p>
<p>Im Rahmen des Pilotprojekts wurden zwei wesentliche Maßnahmen getestet: klare Informationen über die Qualität der verfärbten Limetten und gezielte Preissenkungen.</p>
<p>Die Ergebnisse zeigten, dass sich gelbliche Limetten besser verkauften, wenn beide Maßnahmen – Kommunikation und Preisnachlass – gemeinsam eingesetzt wurden. Dies deutet darauf hin, dass die Kombination aus klaren Informationen zur Produktqualität und einem finanziellen Anreiz die Verbraucher dazu bewegen kann, sich für optisch nicht einwandfreie Erzeugnisse zu entscheiden.</p>
<p><strong>Einschränkungen und Erkenntnisse</strong></p>
<p>Das Pilotprojekt im Einzelhandel basierte auf einem kleinen Datensatz von 24 Beobachtungen pro Filialtag, die über einen kurzen Zeitraum erhoben wurden. Daher könnten die Ergebnisse durch vorübergehende Veränderungen im Kundenaufkommen oder durch anfängliche Neugier der Verbraucher beeinflusst worden sein. Aus diesem Grund belegen die Ergebnisse weder die Wirksamkeit der kombinierten Maßnahme noch deren Auswirkungen auf vorgelagerte Lebensmittelverluste; sie rechtfertigen jedoch eine strengere Feldbewertung. Zukünftige Forschungsarbeiten sollten daher über diese kleinen, kurzfristigen Datenfenster hinausgehen und die Auswirkungen über längere Zeiträume und mit einer größeren Anzahl von Beobachtungen untersuchen.</p>
<p>Ein breiterer Anwendungsbereich würde dazu beitragen, die Unterschiede in den Kundenprofilen der Filialen besser zu berücksichtigen und die Frische der Produkte im Zeitverlauf zu überwachen.</p>
<p><strong>Wie Erkenntnisse aus Breadcrumb die Akzeptanz und Skalierung fördern können</strong></p>
<p>Das Pilotprojekt liefert Belege für die Durchführbarkeit sowie Schätzungen zur Wirkungsstärke für eine groß angelegte Studie, die darauf abzielt, den Verkauf von Produkten mit optischen Mängeln im Einzelhandel auszuweiten und zu etablieren.</p>
<p>Indem sie das Marktpotenzial dieser Produkte erkennen, können Erzeuger und Einzelhändler die Wertschöpfungsketten im Lebensmittelbereich stärken, während die Verbraucher davon profitieren, dass ihnen stärker bewusst wird, dass Produkte mit optischen Mängeln von derselben Qualität sind wie ihre konventionellen Pendants.</p>
<p>Das Pilotprojekt verdeutlicht zudem das Potenzial verhaltensorientierter Ansätze im Einzelhandel, um die Akzeptanz von Produkten mit optischen Mängeln zu steigern, und zeigt auf, wie solche Maßnahmen über den Rahmen des Pilotprojekts hinaus ausgeweitet werden können.</p>
<p><strong>Machen Sie mit bei dieser Aktion!</strong></p>
<p>Am CSCP möchten wir untersuchen, wie verhaltensorientierte Ansätze und (flexiblere) ästhetische Standards dazu beitragen können, dass Produkte mit optischen Mängeln in verschiedenen Produktkategorien und im Einzelhandel besser angenommen werden.</p>
<p>Deshalb möchten wir Kontakte knüpfen <strong>Einzelhändler, Erzeuger, Forscher und andere Akteure des Lebensmittelsystems </strong>um sich auszutauschen, Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit zu erkunden und zu erörtern.</p>
<p>Gehören Sie dazu? Dann melden Sie sich bei <a href="https://www.cscp.org/de/team/regina-fernandez/" target="_blank" rel="noopener">Regina Fernandez</a> zu uns zu kommen!</p>
<p>*<a href="https://www.breadcrumb-project.eu/wp-content/uploads/2025/11/BREADCRUMB_D2.5_v2.pdf">BREADCRUMB-Fallstudie 2025</a></p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/breadcrumb-experimentelle-pilotprojekte/">Can Quality Communication and Price Incentives Make Visually Imperfect Food More Appealing?</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die Einführung alternativer Proteinquellen beschleunigen: Was uns europäische Pilotprojekte zum Verbraucherverhalten zeigen</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/die-aufnahme-alternativer-proteinquellen-beschleunigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Di, 08. Sep. 2026 11:33:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CSCP News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/?p=15732</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie können alternative Proteine den Sprung von Nischenprodukten zu allgemein akzeptierten Lebensmitteln schaffen? Die Antwort darauf lässt sich nicht mit einer einzigen Lösung beantworten. Zwar sind Produktqualität und Verfügbarkeit nach wie vor von entscheidender Bedeutung, doch hängt eine breitere Akzeptanz auch davon ab, wie das Lebensmittelumfeld gestaltet ist, wie Informationen vermittelt werden und wie Möglichkeiten für positive Erfahrungen geschaffen werden. In unserem von der EU geförderten Projekt […]</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/die-aufnahme-alternativer-proteinquellen-beschleunigen/">Accelerating Alternative Protein Uptake: What European Behvioural Pilots Show Us</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie können alternative Proteine den Sprung von Nischenprodukten zu allgemein akzeptierten Lebensmitteln schaffen? Die Antwort darauf lässt sich nicht mit einer einzigen Lösung beantworten. Zwar sind Produktqualität und Verfügbarkeit nach wie vor von entscheidender Bedeutung, doch hängt eine breitere Akzeptanz auch davon ab, wie das Lebensmittelumfeld gestaltet ist, wie Informationen vermittelt werden und wie Möglichkeiten für positive Erfahrungen geschaffen werden.</p>
<p>In unserem von der EU geförderten Projekt „LIKE-A-PRO“ haben wir diese Fragen anhand einer Reihe von <strong>Pilotprojekte zu Verhaltensinterventionen</strong> in ganz Europa. Im Rahmen der Pilotprojekte wurden verschiedene Ansätze getestet, um zu ermitteln, wie Maßnahmen Verbraucher dabei unterstützen können, alternative Proteinprodukte zu entdecken, auszuprobieren und in ihre tägliche Ernährung zu integrieren.</p>
<p>Zusammen mit Erkenntnissen aus unserem <a href="https://www.cscp.org/de/wie-ein-profi-publikationen/" target="_blank" rel="noopener">LIKE-A-PRO Living Labs</a>, liefern sie Erkenntnisse darüber, was den Übergang zu vielfältigeren Proteinsystemen begünstigt und was ihn einschränkt.</p>
<p><strong>Wichtigste Erkenntnisse aus den Pilotprojekten zum Verhalten</strong></p>
<ul>
<li><strong>Die Schaffung eines unterstützenden Ernährungsumfelds kann die Entscheidungen beeinflussen, doch Autonomie spielt eine wichtige Rolle.</strong> Die Pilotprojekte zeigten, dass eine Veränderung des Ernährungsumfelds dazu beitragen kann, dass alternative Proteine leichter wahrgenommen und ausgewählt werden. In Kantinen führte die schrittweise Reduzierung des Angebots an fleischhaltigen Gerichten bei gleichzeitiger besserer Sichtbarkeit pflanzlicher Mahlzeiten zu einer stärkeren Sensibilisierung und förderte die Wahl pflanzlicher Gerichte. Gleichzeitig zeigen die Pilotprojekte, dass Maßnahmen, die als einschränkend empfunden werden, Widerstand hervorrufen können, während schrittweise Ansätze, die die Autonomie wahren und attraktive Alternativen bieten, eher akzeptiert werden.</li>
<li><strong>Sichtbarkeit und Zugänglichkeit sind wichtige erste Schritte, doch die langfristige Akzeptanz hängt vom Produkterlebnis ab.</strong> Wenn alternative Proteine leichter zu entdecken sind, kann dies zu ersten Verkostungen anregen, doch das Ausprobieren allein garantiert noch keine langfristige Akzeptanz. Geschmack, Konsistenz, Preis, Komfort und Vertrauen bleiben entscheidende Faktoren dafür, ob die Menschen zu diesen Produkten zurückkehren oder nicht.</li>
<li><strong>Kommunikation funktioniert am besten, wenn sie Neugier weckt und konkrete Handlungsmöglichkeiten bietet.</strong> Botschaften, bei denen Genuss, Gesundheit, Nachhaltigkeit oder gemeinsame Vorteile im Vordergrund standen, erzielten bessere Ergebnisse als Ansätze, die auf Druck oder negative Formulierungen setzten. Die Ergebnisse deuten zudem darauf hin, dass Kommunikation am wirksamsten ist, wenn sie mit praktischer Unterstützung einhergeht, wie beispielsweise dem Zugang zu attraktiven Produkten, Rezepten, Zubereitungswissen und einem unterstützenden Ernährungsumfeld.</li>
<li><strong>Mainstreaming erfordert koordiniertes Handeln im gesamten Lebensmittelsystem. </strong>Eine Umstellung auf alternative Proteinquellen lässt sich nicht allein durch Kommunikation oder die Motivation der Verbraucher erreichen. Erfolgreiche Maßnahmen verbinden attraktive Produkte, ein förderliches Umfeld, glaubwürdige Informationen und die Möglichkeit, wiederholt positive Erfahrungen zu sammeln.</li>
</ul>
<p><strong>Von der Erkenntnis zum Handeln: Neue Steuerungsmechanismen stehen kurz bevor</strong></p>
<blockquote><p><strong><em>“Wir bauen auf den Verhaltenspilotprojekten und dem Programm ‚LIKE-A-PRO‘ auf.“ <a href="https://www.cscp.org/de/triebkrafte-und-hindernisse-fur-den-konsum-alternativer-proteine/" target="_blank" rel="noopener">Erkenntnisse aus Living Labs</a>, um Forschungsergebnisse mithilfe einer Reihe von Steuerungsmechanismen in praktische Leitlinien umzusetzen. Diese Ressourcen werden die Interessengruppen dabei unterstützen, wirksamere Ansätze für Kommunikation, Kennzeichnung, Ernährungsumgebungen und Lernumfelder zu entwickeln”, sagt Arlind Xhelili, Projektleiterin des CSCP.</em></strong></p></blockquote>
<p>Herunterladen der <a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/pilotprojekte-fur-verhaltensorientierte-interventionen-wie-ein-profi/" target="_blank" rel="noopener">Bericht</a> die vollständigen Ergebnisse unserer Verhaltenspilotprojekte.</p>
<p>Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte <a href="https://www.cscp.org/de/team/arlind-xhelili/" target="_blank" rel="noopener">Arlind Xhelili</a>.</p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/die-aufnahme-alternativer-proteinquellen-beschleunigen/">Accelerating Alternative Protein Uptake: What European Behvioural Pilots Show Us</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
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		<title>Sind Sie bereit, zu kochen und sich für den Wandel zu engagieren? ChangeCup nimmt ab sofort Bewerbungen entgegen</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/unser-changecup-ist-ab-sofort-fur-bewerbungen-geoffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Mo, 31. Aug. 2026, 11:45:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CSCP News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/?p=15678</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anfang 2026 haben wir unser Projekt „Flavour of ChangeCup“ mit einem klaren Ziel ins Leben gerufen: einen Kochwettbewerb zu schaffen, der den Weg für einen breiteren Dialog über nachhaltige Ernährung, die Integration von Migranten und berufliche Weiterentwicklung ebnet. Die Ausschreibung ist nun in allen vier teilnehmenden Ländern – Italien, Spanien, Griechenland und Deutschland – eröffnet. Helft uns, die Nachricht zu verbreiten! […]</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/unser-changecup-ist-ab-sofort-fur-bewerbungen-geoffnet/">Ready to Cook and Connect for Change? ChangeCup Is Now Open for Applications</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang 2026 haben wir unser <strong>„Flavour of ChangeCup“</strong> Ein Projekt mit einem klaren Ziel: einen Kochwettbewerb ins Leben zu rufen, der den Weg für eine breitere Diskussion über nachhaltige Ernährung, die Integration von Migranten und berufliche Weiterentwicklung ebnet. Die Ausschreibung ist nun in allen vier teilnehmenden Ländern – Italien, Spanien, Griechenland und Deutschland – eröffnet. Helfen Sie uns, die Nachricht zu verbreiten!</p>
<p><strong>Worum geht es bei ChangeCup?</strong></p>
<p>Der ChangeCup-Kochwettbewerb bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihr kulinarisches Wissen weiterzugeben, praktische Fähigkeiten zu entwickeln und Teil einer europäischen Initiative zu werden, die Ernährung, Nachhaltigkeit und Inklusion miteinander verbindet.</p>
<blockquote><p><strong><em>“Indem ChangeCup Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zusammenbringt, schafft es einen Raum, in dem das Kochen zu einer Möglichkeit wird, voneinander zu lernen und zu positiven Veränderungen beizutragen”, sagt Jennifer Wiegard, Projektleiterin bei CSCP.</em></strong></p></blockquote>
<p>Nach dem „Train-the-Trainer“-Workshop des CSCP und der Erstellung des Leitfadens für Moderatoren verfügen die Projektpartner nun über praktische Hilfsmittel, um die regionalen Vorauswahlen in ihrem jeweiligen lokalen Kontext zu planen und durchzuführen. Diese Vorbereitungen tragen dazu bei, in allen vier Ländern ein einheitliches, inklusives und qualitativ hochwertiges Erlebnis zu gewährleisten.</p>
<p><strong>Wer kann sich bewerben?</strong></p>
<p>In allen vier Ländern sucht ChangeCup Menschen mit Migrationshintergrund, die sich für nachhaltiges Kochen, Kreativität und interkulturellen Austausch interessieren. Nachhaltigkeitskriterien wie die Verwendung regionaler, saisonaler, biologischer oder pflanzlicher Zutaten sowie die Vermeidung von Lebensmittelabfällen dienen als Leitlinien für die Entwicklung der Gerichte. Gleichzeitig ermutigen wir die Teilnehmenden, über die verschiedenen Prioritäten wie Kosten, Verfügbarkeit, kulturelle Traditionen und Umweltauswirkungen nachzudenken.</p>
<p>Durch den Austausch von Rezepten, Geschichten und Fähigkeiten über Kulturgrenzen hinweg möchte ChangeCup echte Chancen im kulinarischen Sektor schaffen, den interkulturellen Austausch stärken und faire, klimafreundliche Ernährungssysteme für alle fördern.</p>
<p><strong>Was bietet ChangeCup?</strong></p>
<p>Durch regionale Wettbewerbe, Coaching und Austausch bietet ChangeCup den Teilnehmern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln, sich bekannt zu machen und Kontakte zu knüpfen. Das Projekt schafft Möglichkeiten für die Teilnehmer, mit Restaurants und professionellen Köchen in Kontakt zu treten, unterstützt sie beim Aufbau von Netzwerken und erleichtert ihnen den Einstieg in eine Karriere in der Gastronomie.</p>
<p>Gleichzeitig unterstützt das Projekt lokale Partner dabei, ihre Kapazitäten zur Förderung nachhaltiger Ernährungspraktiken in ihrem jeweiligen Umfeld auszubauen.</p>
<p>Der Wettbewerb läuft in drei Schritten ab. Zunächst reichen die Teilnehmer ihre nachhaltigen Rezepte im Rahmen einer offenen Ausschreibung ein. Ausgewählte Teilnehmer werden dann zu regionalen Wettbewerben eingeladen, wo sie ihre Gerichte zubereiten, ihre Rezepte vorstellen und an einem gemeinsamen Kochwettbewerb teilnehmen. Die Gewinner der regionalen Wettbewerbe werden zum internationalen ChangeCup-Finale in Deutschland eingeladen, wo sie Teilnehmer aus den anderen Ländern treffen und gemeinsam gegeneinander antreten.</p>
<p><strong>Sagt es weiter!</strong></p>
<p>Ob durch Kochen, Mentoring oder den Austausch von Fachwissen – ChangeCup heißt alle willkommen, die sich an einer gemeinsamen europäischen Initiative beteiligen möchten, um Ideen zu den Themen nachhaltige Ernährung, Inklusion und kultureller Austausch in gemeinsames Handeln umzusetzen.</p>
<p>Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte <a href="https://www.cscp.org/de/team/jennifer-wiegard/" target="_blank" rel="noopener">Jennifer Wiegard.</a></p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/unser-changecup-ist-ab-sofort-fur-bewerbungen-geoffnet/">Ready to Cook and Connect for Change? ChangeCup Is Now Open for Applications</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
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		<title>Praktische Unterstützung für KMU in Brasilien und Costa Rica, um die Anforderungen an Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit zu erfüllen</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/praktische-unterstutzung-fur-kmu-in-costa-rica/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Mo, 10. Aug. 2026 06:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CSCP News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/empowering-costa-rican-smes-for-a-sustainable-future-2-2/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die aktuellen europäischen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit, darunter der „Green Deal“ der EU und die EUDR, veranlassen KMU in Lateinamerika dazu, darüber nachzudenken, wie sie sich anpassen, wettbewerbsfähig bleiben und ihren Zugang zu internationalen und Premium-Märkten sichern können. Im Rahmen von drei AL-INVEST-Verde-Projekten in Brasilien und Costa Rica haben wir mit lokalen Partnern, KMU und Produzenten zusammengearbeitet, um […]</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/praktische-unterstutzung-fur-kmu-in-costa-rica/">Practical Support for SMEs in Brazil and Costa Rica to Keep Up with Sustainability and Traceability Requirements</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuellen europäischen Anforderungen an Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit, darunter der „Green Deal“ der EU und die EUDR, veranlassen KMU in Lateinamerika dazu, zu überlegen, wie sie sich anpassen, wettbewerbsfähig bleiben und ihren Zugang zu internationalen und Premium-Märkten sichern können.</p>
<p>Über drei <a href="https://alinvest-verde.eu/en_gb/" target="_blank" rel="noopener">AL-INVEST Verde</a> Projekte in <strong>Brasilien</strong> und <strong>Costa Rica</strong>, haben wir gemeinsam mit lokalen Partnern, KMU und Produzenten daran gearbeitet, diese Anforderungen in konkrete Maßnahmen umzusetzen.</p>
<p><strong>Was fällt besonders auf?</strong></p>
<p>Eine wichtige Erkenntnis aus diesen Erfahrungen ist, dass Nachhaltigkeit und entwaldungsfreie Wertschöpfungsketten nur durch eine enge Zusammenarbeit mit den Akteuren erreicht werden können, die täglich Entscheidungen über die Ressourcenbewirtschaftung und die Produktionspraktiken treffen.</p>
<p><strong>Kaffee- und Kakaoproduzenten</strong> spielen am Anfang globaler Wertschöpfungsketten eine entscheidende Rolle, während KMU das Rückgrat der lokalen Wirtschaft bilden und wichtige Triebkräfte für Innovation und den Wandel der Märkte sind. Mit den richtigen Instrumenten, dem entsprechenden Wissen und den richtigen Anreizen können beide den Wandel hin zu nachhaltigeren Produktions- und Konsummustern beschleunigen.</p>
<p>“Auch für europäische Akteure lässt sich daraus eine wichtige Erkenntnis ableiten: Transparente und abholzungsfreie Wertschöpfungsketten hängen von einem koordinierten Vorgehen zwischen Produzenten, KMU, Industrieakteuren, Regierungen und Verbrauchern ab. Diese Projekte zeigen, wie europäische und lateinamerikanische Partner zusammenarbeiten können, um verantwortungsvollere, inklusivere und nachhaltigere Beschaffungs- und Konsumpraktiken zu etablieren”, sagt Dr. Adriana Ballon Ossia, CSCP-Projektleiterin.</p>
<p><strong>Auf dem Weg zu</strong><strong> nachhaltige und inklusive Wertschöpfungsketten</strong></p>
<p>In Brasilien ist die <a href="https://www.cscp.org/de/unsere-arbeit/cacauicultura/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CacauiCultura</strong></a> und <a href="https://www.cscp.org/de/unsere-arbeit/arabica/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ARABICA </strong></a>Projekte, die sich jeweils auf die Wertschöpfungsketten von Kakao und Kaffee konzentrierten. Beide unterstützten Erzeuger sowie kleine und mittlere Unternehmen dabei, ihre Nachhaltigkeitspraktiken und ihre Klimaresilienz zu stärken, den Zugang zu inklusiven Märkten zu fördern und die Rückverfolgbarkeit in ihre Wertschöpfungsketten zu integrieren.</p>
<p>In der <strong>Projekt ARABICA</strong>, haben wir eine Partnerschaft geschlossen mit <a href="https://portal.fgv.br/en" target="_blank" rel="noopener">Fundação Getulio Vargas (FGV)</a> und die<a href="https://www.womenincoffee.org/" target="_blank" rel="noopener"> Internationale Kaffee-Allianz der Frauen (IWCA)</a>. Durch Workshops, gemeinsame Entwicklungsprozesse und technische Unterstützung konnten die Erzeuger ihr Verständnis für digitale Rückverfolgbarkeitstools vertiefen und erhielten Zugang zu bewährten Verfahren in den Bereichen Arbeitsrechte, soziale Gleichstellung und Gleichstellung der Geschlechter, Klimawandel sowie regenerative Landwirtschaft.</p>
<blockquote><p><strong><em><em> </em><strong><em><a href="https://www.cscp.org/de/unterstutzung-entwaldungsfreier-wertschopfungsketten-durch-freiwillige-vereinbarungen/" target="_blank" rel="noopener">Sehen Sie sich diese Videos von Kaffeeerzeugerinnen an, die an dem Projekt teilgenommen haben.</a></em></strong></em></strong></p></blockquote>
<p><strong>Förderung der Klimaresilienz und der regenerativen Landwirtschaft </strong></p>
<p>Die <strong>CacauiCultura</strong> Projekt, das vom CSCP durchgeführt wird und <a href="https://sebrae.com.br/" target="_blank" rel="noopener">SEBRAE</a>, unterstützte Kakaoproduzenten und KMU dabei, ihr Nachhaltigkeitsmanagement durch gezielte Workshops, Mentoring und gemeinsames Lernen zu stärken.</p>
<p>Das Projekt bot Möglichkeiten zum Kapazitätsaufbau in den Bereichen Rückverfolgbarkeit und EUDR, Klimawandel, regenerative Landwirtschaft sowie Praktiken der Kreislaufwirtschaft. Zudem verschaffte es den Erzeugern durch Interviews und Storytelling-Initiativen mehr Gehör und förderte gleichzeitig den Wissensaustausch durch Messen, Networking-Aktivitäten und Veranstaltungen zum gegenseitigen Lernen.</p>
<blockquote><p><strong><em><strong><em>Hier finden Sie drei Veröffentlichungen mit Ergebnissen von CacauiCultura zu folgenden Themen: <a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/transparente-und-abholzungsfreie-wertschopfungsketten/" target="_blank" rel="noopener">EUDR</a>, <a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/anpassung-an-den-klimawandel-2/" target="_blank" rel="noopener">Klimawandel</a>sektorübergreifenden <a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/regenerative-landwirtschaft-fur-widerstandsfahigen-kakao/" target="_blank" rel="noopener">regenerative Landwirtschaft</a>!</em></strong></em></strong></p></blockquote>
<p><strong>Wie freiwillige Verpflichtungen in Costa Rica viel bewirken</strong></p>
<p>In Costa Rica ist die <a href="https://www.cscp.org/de/unsere-arbeit/grune-codes/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Grüne Codes</strong></a> Im Rahmen des Projekts „Códigos Verdes“ wurde eine flexible, freiwillige Nachhaltigkeitsvereinbarung für KMU aus den Bereichen Landwirtschaft, Industrie, Innovation und Dienstleistungen entwickelt.</p>
<p>Das vom CSCP gemeinsam mit der Handelskammer von Costa Rica durchgeführte Projekt unterstützte Unternehmen dabei, Umwelt-, Sozial- und Governance-Praktiken zu identifizieren, zu dokumentieren und zu kommunizieren, die oft bereits vorhanden waren, jedoch noch nicht offiziell erfasst worden waren.</p>
<blockquote><p><strong><em><strong><em><a href="https://www.cscp.org/de/einbindung-costa-ricanischer-kmus-zur-forderung-der-transformation/" target="_blank" rel="noopener">Erfahren Sie, wie die „Green Codes“ 200 KMU dazu motiviert haben, den nachhaltigen Wandel voranzutreiben</a></em></strong></em></strong></p></blockquote>
<p><strong>Unsere Erkenntnisse </strong></p>
<p>Die Projekte haben gezeigt, dass Vorschriften wie die <a href="https://environment.ec.europa.eu/topics/forests/deforestation/regulation-deforestation-free-products_en" target="_blank" rel="noopener">EUDR</a> sind am wirksamsten, wenn sie in praktische Lösungen für Erzeuger und Unternehmen vor Ort umgesetzt werden. Der Aufbau nachhaltiger und abholzungsfreier Wertschöpfungsketten erfordert daher eine Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette sowie zwischen europäischen und lateinamerikanischen Akteuren, um dauerhafte ökologische, soziale und wirtschaftliche Auswirkungen zu erzielen.</p>
<p>“Nach der Umsetzung dieser drei Projekte haben wir den praktischen Beweis, dass die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards nicht nur ein zu bewältigendes Risiko darstellt. Mit den richtigen Instrumenten, Partnerschaften und Unterstützungsmechanismen kann sie auch Chancen für Innovation, Marktdifferenzierung und Wertschöpfung eröffnen”, fasst Adriana zusammen.</p>
<p>Haben Sie weitere Fragen oder möchten Sie mit uns zusammenarbeiten? Kontakt <a href="https://www.cscp.org/de/team/adriana-ballon-ossio/" target="_blank" rel="noopener">Dr. Adriana Ballon Ossia</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/praktische-unterstutzung-fur-kmu-in-costa-rica/">Practical Support for SMEs in Brazil and Costa Rica to Keep Up with Sustainability and Traceability Requirements</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
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		<item>
		<title>Laden Sie unsere Publikationsreihe zu sozialen Normen und Lebensmittelverschwendung herunter</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/laden-sie-unsere-publikationen-zum-thema-lebensmittelverschwendung-herunter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Mi, 29. Juli 2026, 06:27:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CSCP News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/join-our-chorizo-final-conference-2/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was beeinflusst die Lebensmittelverschwendung bei Kindern in der Schule? Warum zögern Unternehmen, Überschüsse zu spenden? Oft liegt die Antwort nicht im mangelnden Bewusstsein, sondern vielmehr in den sozialen Normen, die unsere Entscheidungen prägen. Im Rahmen des EU-Projekts „Horizon Europe“ CHORIZO haben wir diesen bisher zu wenig genutzten Hebel untersucht und die Ergebnisse in praktische […]</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/laden-sie-unsere-publikationen-zum-thema-lebensmittelverschwendung-herunter/">Download Our Publication Series on Social Norms and Food Waste</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was beeinflusst die Lebensmittelverschwendung bei Kindern in der Schule? Warum zögern Unternehmen, Überschüsse zu spenden?</p>
<p>Oft liegt die Antwort nicht im Mangel an Bewusstsein, sondern vielmehr in den gesellschaftlichen Normen, die unsere Entscheidungen prägen. Im Rahmen des EU-Projekts „Horizon Europe“ <a href="https://www.cscp.org/de/unsere-arbeit/chorizo/" target="_blank" rel="noopener">CHORIZO</a>, … haben wir diesen bisher zu wenig genutzten Hebel untersucht und die Ergebnisse in praktische Leitlinien für fünf Schlüsselbranchen umgesetzt.</p>
<p><strong>Warum soziale Normen wichtig sind</strong></p>
<p>Soziale Normen sind die ungeschriebenen Regeln, die das alltägliche Verhalten leiten – das, was Menschen tun, weil sie sehen, dass andere es tun (deskriptive Normen), oder weil sie glauben, dass dies von ihnen erwartet wird (imperative Normen). Diese Normen wirken in jedem Kontext, in dem Lebensmittel gekauft, zubereitet, serviert oder weggeworfen werden.</p>
<p>Die folgenden Zeilen geben einen Einblick in <strong>5 praktische Leitfäden</strong> über soziale Normen und Lebensmittelverschwendung, die wir auf unserer <a href="https://www.cscp.org/de/bibliothek/veroffentlichungen/" target="_blank" rel="noopener">CSCP-Bibliothek</a>.</p>
<p>Ganz gleich, ob Sie in den Bereichen städtische Ernährungspolitik, Bildung, Gastronomie oder Lebensmittelverteilung tätig sind – laden Sie sich jetzt Ihre Exemplare herunter und sehen Sie sich die Unterlagen an.</p>
<p><strong>Die weniger erfreuliche Seite: Soziale Normen hindern die Menschen daran, Lebensmittelverschwendung zu reduzieren</strong></p>
<p>Im Einzelhandel führt die Annahme, dass nur einwandfreie Produkte in die Regale gehören, zu Verschwendung.</p>
<p>In Städten wirkt sich dies auf die Beschaffung und die Erwartungen aus.</p>
<p>In Schulen achten die Schüler oft vor allem auf das äußere Erscheinungsbild ihres Essens. Vor allem jüngere Schüler neigen dazu, das Verhalten ihrer Mitschüler nachzuahmen, was zu Lebensmittelverschwendung in Schulkantinen führen kann.</p>
<p>In der Gastronomie gilt eine Kultur der Überproduktion als Zeichen von Großzügigkeit, hat jedoch ihren Preis.</p>
<p>Bei Lebensmittelbanken verhindern unbegründete Befürchtungen hinsichtlich rechtlicher Haftung Spenden. In allen Bereichen lassen sich jedoch auch hilfreiche Normen – wie die Wertschätzung von Essensresten oder die Normalisierung von Spenden – identifizieren und aktiv fördern.</p>
<p><strong>Gute Kommunikation kann viel bewirken</strong></p>
<p>Kommunikationsmaterialien, die den schonenden Umgang mit Lebensmitteln als gemeinschaftliches Ziel hervorheben, sprechen die sogenannte “injunktive” Norm an, da sie an die Werte und Erwartungen der Menschen appellieren.</p>
<p>Sie können sowohl das individuelle Verhalten als auch die institutionelle Kultur verändern. Gezielte Aufklärungskampagnen, die auf Erkenntnissen über soziale Normen aufbauen und die gesellschaftlichen Auswirkungen der Maßnahme hervorheben, können Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit abbauen und das Vertrauen von Unternehmen stärken, die eine Lebensmittelspende in Erwägung ziehen.</p>
<p>In Schulen hat sich gezeigt, dass die Schulung des Personals und die Einbindung des Themas Lebensmittelverschwendung in den täglichen Unterricht ein echtes Potenzial bergen, um nachhaltige Normen im Umgang mit Lebensmitteln zu prägen.</p>
<p><strong>Von der Erkenntnis zur Maßnahme</strong></p>
<p>In den Leitfäden, <a href="https://www.cscp.org/de/entdecken-sie-unsere-8-schritte-chorizo-methode/" target="_blank" rel="noopener">Das 8-Stufen-Modell des CSCP</a> hilft Fachkräften dabei, zu erkennen, welche Normen in ihrem Kontext eine Rolle spielen, gezielte Maßnahmen zu entwickeln und deren Auswirkungen in der Praxis zu bewerten.</p>
<p>Ganz gleich, ob Sie in den Bereichen städtische Ernährungspolitik, Bildung, Gastronomie oder Umverteilung tätig sind: Das Verständnis der sozialen Normen in Ihrem jeweiligen Kontext ist der erste Schritt, um Ihre Bemühungen zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten und -verschwendung effektiver zu gestalten.</p>
<p>Die <strong>Leitfäden zu Chorizo</strong> umfassen fünf Sektoren:</p>
<blockquote><p><strong><em><a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/soziale-normen-reduzierung-der-lebensmittelabfalle-lebensmittelstadte/" target="_blank" rel="noopener">Städte: Soziale Normen in der städtischen Ernährungsplanung und -beschaffung</a></em></strong></p></blockquote>
<blockquote><p><strong><em><a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/soziale-normen-reduzierung-der-lebensmittelverschwendung-lebensmittelbanken-2/" target="_blank" rel="noopener">Lebensmittelumverteilung und Tafeln: Wandel der Spendenkultur und Abbau rechtlicher Bedenken</a></em></strong></p></blockquote>
<blockquote><p><strong><em><a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/soziale-normen-reduzierung-von-lebensmittelabfallen-schulen/" target="_blank" rel="noopener">Schulen: Sensibilisierung von Schülern und Gemeinden für das Thema Lebensmittelverschwendung</a></em></strong></p></blockquote>
<blockquote><p><strong><em><a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/soziale-normen-in-der-gastronomie/" target="_blank" rel="noopener">Gastronomie: Umgang mit Verhaltensnormen bei Mitarbeitern und Gästen in Restaurants, Hotels und im Catering</a></em></strong></p></blockquote>
<blockquote><p><strong><em><a href="https://www.cscp.org/de/veroffentlichungen/soziale-normen-reduzierung-der-lebensmittelverschwendung-alle-akteure/" target="_blank" rel="noopener">Alle Sektoren: Ein sektorübergreifender Überblick, der die wichtigsten Erkenntnisse sowie hilfreiche und nicht hilfreiche Normen zusammenfasst</a></em></strong></p></blockquote>
<p>Möchten Sie das Konzept der sozialen Normen in Ihrem nächsten Projekt anwenden? Wir würden gerne gemeinsam mit Ihnen herausfinden, wie dieser Ansatz Ihre Arbeit bereichern kann.</p>
<p>Bitte wenden Sie sich an <a href="https://www.cscp.org/de/team/nora-bruggemann/" target="_blank" rel="noopener">Nora Brüggemann</a>.</p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/laden-sie-unsere-publikationen-zum-thema-lebensmittelverschwendung-herunter/">Download Our Publication Series on Social Norms and Food Waste</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Digitaler Produktpass: Von Systemen zu Ökosystemen</title>
		<link>https://www.cscp.org/de/dpps-von-systemen-zu-okosystemen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flandra Syla-Beqiri]]></dc:creator>
		<pubDate>Di, 21. Juli 2026, 11:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[CSCP News]]></category>
		<guid ispermalink="false">https://www.cscp.org/?p=11787</guid>

					<description><![CDATA[<p>Europa hat erhebliche Fortschritte bei der Definition des „Digital Product Passport“ (DPP) und der dazugehörigen Standards zur Förderung der Kreislaufwirtschaft erzielt. Die nächste Frage ist noch umfassender: Wie verwandeln wir technische Interoperabilität in vertrauensvolle Zusammenarbeit über Sektoren, Wertschöpfungsketten und internationale Märkte hinweg? Die DPP4EU 2026-Konferenz und die CE-RISE-Jahresveranstaltung Im Frühjahr 2026 wurde Brüssel zur Hauptstadt von […]</p>
<p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/dpps-von-systemen-zu-okosystemen/">Digital Product Passport: From Systems to Ecosystems</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Europa hat erhebliche Fortschritte bei der Definition des „Digital Product Passport“ (DPP) und der dazugehörigen Standards zur Förderung der Kreislaufwirtschaft erzielt. Die nächste Frage ist noch weitreichender: Wie können wir technische Interoperabilität in eine vertrauensvolle Zusammenarbeit über Branchen, Wertschöpfungsketten und internationale Märkte hinweg umsetzen?</p>
<p><strong>Die DPP4EU-Konferenz 2026 und die CE-RISE-Jahresveranstaltung</strong></p>
<p>Im Frühjahr 2026 wurde Brüssel zur Hauptstadt der „Digital Product Passport“ (DPP)-Community, als sich Forscher, politische Entscheidungsträger, Vertreter der Industrie, Normungsexperten und Technologieanbieter zur DPP4EU 2026-Konferenz und zur <a href="https://www.cscp.org/de/unsere-arbeit/ce-aufstieg/" target="_blank" rel="noopener">CE-RISE-Jahresveranstaltung.</a></p>
<p>Elliana Jensen-Abieva, CSCP-Senior-Expertin, nahm an der Podiumsdiskussion zum Thema <strong>Forschungsschwerpunkte für eine effektive EU-weite Einführung des digitalen Produktpasses.</strong></p>
<blockquote><p><strong><em>“Dank der Arbeit von Normungsgremien und zahlreicher von der EU finanzierter Forschungsprojekte sind viele der Grundlagen für die Umsetzung von DPP inzwischen geschaffen. Die nächste Phase wird jedoch eine noch engere Zusammenarbeit über Branchen und Wertschöpfungsketten hinweg erfordern”, bemerkt Elliana.</em></strong></p></blockquote>
<p><strong>Was Standardisierung für Unternehmen bedeutet</strong></p>
<p>Ein zentrales Diskussionsthema war die Frage, wie Unternehmen vermeiden können, dass für ein und dieselben Nachhaltigkeitsinformationen unterschiedliche Berichtsmethoden zur Anwendung kommen, da sich die DPP-Anforderungen auf verschiedene Branchen wie Batterien, Textilien, Elektronik und Bauprodukte ausweiten. Die Gewährleistung der Interoperabilität bei gleichzeitiger Wahrung einer für Unternehmen praktikablen Umsetzung bleibt eine zentrale Herausforderung.</p>
<p>Ein weiteres zentrales Thema war der Übergang von der Fokussierung auf einzelne DPP-Systeme hin zur Schaffung vertrauenswürdiger DPP-Ökosysteme. Über die Technologie hinaus umfasst dies auch Fragen der Governance, des Datenaustauschs, der Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten sowie der internationalen Abstimmung.</p>
<p><strong>Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vision für globale DPP-Standards</strong></p>
<p>Die Diskussionen weckten zudem große Vorfreude auf die bevorstehenden Arbeiten von <strong>JTC 5-</strong> <strong>ISO/JTC 5</strong> entwickelt horizontale internationale Standards für digitale Produktpässe und schafft damit einen gemeinsamen globalen Rahmen für Terminologie, Grundsätze und Architektur, um Interoperabilität zu gewährleisten und fragmentierte nationale Ansätze zu vermeiden, was voraussichtlich eine wichtige Rolle bei der Förderung der Interoperabilität branchen- und regionenübergreifend weltweit spielen wird. Aufbauend auf den Errungenschaften von <strong>JTC 24</strong>, betonten die Teilnehmer die Bedeutung offener, inklusiver und kooperativer Ansätze, die es verschiedenen Sektoren ermöglichen, zusammenzuarbeiten und dabei ihre jeweiligen Anforderungen zu berücksichtigen.</p>
<p><strong>DPPs werden allein mit Technologie keinen Erfolg haben</strong></p>
<p>Der Erfolg digitaler Produktpässe hängt nicht nur von Technologie und Standards ab, sondern auch von unserer Fähigkeit, die Beteiligten miteinander zu vernetzen, Vertrauen aufzubauen und interoperable Ökosysteme zu schaffen, die über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg einen Mehrwert bieten.</p>
<p>Die Gespräche in Brüssel haben gezeigt, dass digitale Produktpässe rasch vom Konzept in die Umsetzung übergehen. Die nächste Herausforderung besteht darin, sicherzustellen, dass Unternehmen, Regulierungsbehörden, Technologieanbieter und Forscher zusammenarbeiten können, um digitale Produktpässe skalierbar, interoperabel und europaweit sowie darüber hinaus zugänglich zu machen.</p>
<p><strong>Die erfolgreiche Einführung digitaler Produktpässe hängt von der Zusammenarbeit innerhalb des gesamten Ökosystems ab.</strong> Wenn Sie als Hersteller, Technologieanbieter, politischer Entscheidungsträger, Forscher oder Branchenverband daran interessiert sind, Wissen auszutauschen, Partnerschaften zu erkunden oder sich an DPP-bezogenen Initiativen zu beteiligen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wenden Sie sich noch heute an Elliana Jensen-Abieva!</p>
<p>Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte <a href="https://www.cscp.org/de/team/elliana-jensen-abieva/" target="_blank" rel="noopener">Elliana Jensen-Abieva.</a></p><p>The post <a href="https://www.cscp.org/de/dpps-von-systemen-zu-okosystemen/">Digital Product Passport: From Systems to Ecosystems</a> appeared first on <a href="https://www.cscp.org/de">CSCP gGmbH</a>.</p>
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