Einblicke in die Hemmnisse für die Weitergabe personenbezogener Daten im Zusammenhang mit Lebensmitteln In diesem Bericht wird untersucht, was die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger beeinflusst, lebensmittelbezogene persönliche Daten wie Ernährungsverhalten, Einkaufshistorie (einschließlich Kundenkarten) und Wahrnehmung von Lebensmittelsicherheit und -herkunft weiterzugeben, und warum dies für gesündere und nachhaltigere Lebensmittelsysteme wichtig ist. Die Studie verwendet einen gemischten Ansatz, bei dem Literaturrecherche und Fokusgruppenvalidierung in den Pilotregionen des EU-finanzierten Projekts SPOON in Spanien, Slowenien, Italien, Deutschland, Griechenland und Belgien kombiniert werden. Dieser innovative Ansatz ermöglicht eine Triangulation zwischen menschlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Forschung. Durch die Integration von Erkenntnissen aus bestehenden akademischen Studien mit der Lebensperspektive der Teilnehmer wird sichergestellt, dass die Daten sowohl evidenzbasiert als auch in realen Kontexten verankert sind. Dadurch gewinnen die Ergebnisse an Relevanz und Konkretheit und bilden eine solide Grundlage für die weitere Arbeit von SPOON. Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass viele Menschen bereit sind, Daten zu Forschungszwecken und zum Nutzen der Allgemeinheit zu teilen. Die Bereitschaft hängt jedoch stark vom Vertrauen in die Datenbearbeiter, einem klaren Zweck, einer verhältnismäßigen Datenerfassung und einer sinnvollen Nutzerkontrolle (z. B. der Möglichkeit, Daten einzusehen, zurückzuziehen oder zu löschen) ab.