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Aachens Zukunft im Zeichen der Kreislaufwirtschaft gestalten – mit den Gemeinden im Mittelpunkt

Was ist ein kreisförmige Stadt Wie sieht das in der Praxis aus? In Aachen haben sich Bürger, Bürgerinitiativen, aber auch Unternehmen und Vertreter der öffentlichen Verwaltung zusammengetan, um dieser Frage nachzugehen.

Durch eine Reihe von Gemeinschaftsworkshops, entwickelten die Teilnehmer konkrete Ideen, um die Kreislaufwirtschaft sichtbar, praxisnah und lokal relevant zu machen.

Anstatt mit vordefinierten Lösungen zu beginnen, wurden die drei Workshops, die im Rahmen der Kreisstadt Aachen Das Projekt schuf Raum für Dialog, Zusammenarbeit und die Entwicklung lokal verankerter Ideen.

Reparieren & Wiederverwenden

Im Mittelpunkt des ersten Workshops standen die Themen Reparatur und Wiederverwendung. Die Teilnehmer diskutierten, wie bestehende Wiederverwendungsinitiativen sichtbarer und zugänglicher gestaltet werden könnten, und erörterten Ideen wie einen gemeinsamen Marktplatz für generalüberholte Elektrogeräte, eine engere Zusammenarbeit zwischen den Akteuren im Bereich der Wiederverwendung, eine Textilplattform für Upcycling und Kleidertausch, Konzepte zum Upcycling von Solarmodulen sowie neue Ansätze zur Verlängerung der Lebensdauer von Produkten und Materialien.

Kreislauforientierte Lebensmittelsysteme

Der zweite Workshop befasste sich mit zirkulären Lebensmittelsystemen. In den Diskussionen wurden Möglichkeiten zur Stärkung lokaler Lebensmittelnetzwerke durch eine Das FoodHub-Konzept, regionale Kompostierungslösungen zu erarbeiten und Unternehmen, Gastronomiebetriebe und Organisationen beim Umgang mit Lebensmittelüberschüssen und bei der Bewältigung regulatorischer Herausforderungen zu unterstützen. Die Teilnehmer betonten, dass in Aachen bereits zahlreiche Ressourcen, Initiativen und Fachkenntnisse vorhanden sind, diese jedoch oft nicht gut miteinander vernetzt sind.

Den Dialog fördern

Im Rahmen des dritten Workshops wurden diese Perspektiven der Zivilgesellschaft mit Vertretern der Stadtverwaltung Aachen in einen Dialog gebracht. Im Mittelpunkt der Diskussion standen Fragen der Governance und die Rolle, die die öffentliche Verwaltung bei der Förderung der Kreislaufwirtschaft spielen kann. Zu den Themen gehörten die Sichtbarkeit bestehender Initiativen, die öffentliche Auftragsvergabe, die Koordination, die Kommunikation sowie die Voraussetzungen, um vielversprechende Ideen in tragfähige Pilotprojekte umzusetzen.

“In allen drei Workshops wurde eine Botschaft deutlich: Bei einer kreislauforientierten Stadt geht es nicht nur um Technologien oder Infrastruktur. Es bedarf auch der Zusammenarbeit, des gemeinsamen Lernens und von Räumen, in denen verschiedene Akteure gemeinsam Lösungen gestalten können”, erklärt Alexandra Kessler, die das Projekt leitet.

Die Workshops sind Teil einer umfassenderen Initiative im Rahmen der Kreisstadt Aachen Projekt, dessen Ziel es ist, einen Fahrplan für eine kreislauforientierte Stadt zu entwickeln, lokale Netzwerke zu stärken und die Entstehung konkreter Pilotprojekte zu fördern, die zu einer kreislauforientierteren und widerstandsfähigeren Stadt beitragen.

Möchten Sie mit uns in Kontakt treten? Dann wenden Sie sich bitte an Alexandra Kessler.

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