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Das CSCP präsentiert die SETDEPLOY-Toolbox auf der EUBCE 2026

Was braucht es, um eine digitale Ressource zu entwickeln, die ihren Nutzern wirklich dient? Für das SETDEPLOY-Projekt ist die Antwort einfach: Man muss sie fragen.

SETDEPLOY ist ein dreijähriges Projekt im Rahmen von „Horizont Europa“, das die Koordinierung und Umsetzung der Strategieplan für Energietechnologie (SET) für Bioenergie und erneuerbare Kraftstoffe für einen nachhaltigen Verkehr.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die SETDEPLOY-Toolbox, eine Online-Plattform, die wichtige Informationen zu politischen Maßnahmen, Strategien, Fördermöglichkeiten, relevanten laufenden Projekten und zentralen Akteuren zusammenführt und nationalen Behörden, der Industrie, Forschungseinrichtungen und Projektentwicklern dabei hilft, sich in einem komplexen und sich ständig wandelnden Umfeld zurechtzufinden.

Eine Ressource ist jedoch nur so gut, wie gut sie zu den Menschen passt, die sie nutzen. Deshalb spielte die Validierung durch die Nutzer bei der Entwicklung der SETDEPLOY-Toolbox eine zentrale Rolle. 

Auf einem soliden Fundament aufbauen

Die Rolle von CSCP im Rahmen von SETDEPLOY stützt sich auf unsere langjährige Expertise in der partizipativen Strategieentwicklung und der Einbindung verschiedener Interessengruppen.

“Von Anfang an hat das CSCP die partizipative Dimension der SETDEPLOY-Toolbox vorangetrieben: durch die Konzeption und Moderation von Co-Creation-Workshops, die Durchführung von ausführlichen Interviews mit Akteuren aus der Industrie sowie die Einbeziehung von Nutzerfeedback in jeder Phase des Entwicklungszyklus. Wir hatten ein klares Ziel vor Augen: sicherzustellen, dass die Toolbox nicht nur funktional, sondern auch wirklich nützlich ist”, erklärt Joshua Aseto, der das Projekt auf Seiten des CSCP leitet.

Validierung in der Praxis

Auf der Europäischen Biomasse-Konferenz und -Messe (EUBCE 2026) In Den Haag, Niederlande, leitete das CSCP eine Live-Validierungssitzung mit wichtigen Akteuren aus der gesamten Branche.

Sie hatten die Gelegenheit, an einem praktischen Workshop teilzunehmen, um drei der wichtigsten Datenbanken der Toolbox kennenzulernen und zu testen: die Datenbank für Fördermittel und Finanzendie Stakeholder-Karteund die Richtlinien-Datenbank.

Die Teilnehmer erhielten über einen QR-Code Zugriff auf die jeweilige Datenbank, wurden durch die Plattform geführt, gebeten, deren Funktionen kritisch zu testen, und dazu eingeladen, ihr Feedback in einem kurzen Online-Fragebogen festzuhalten.

“Das strukturierte Feedback war jedoch nur ein Teil des Ganzen. Im Laufe der Sitzung entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, in der die Teilnehmer über ihre schriftlichen Antworten hinausgingen, um Beobachtungen auszutauschen, Annahmen zu hinterfragen und auf ihre eigenen beruflichen Erfahrungen zurückzugreifen. Die Qualität und Tiefe dieses Austauschs, wie er durch keinen Fragebogen allein erfasst werden kann, war ein wichtiges Ergebnis des Tages”, betont Joshua.

Was die Validierung bestätigt hat und wie es weitergeht

Die Teilnehmer bestätigten die Relevanz und Funktionalität der Toolbox, brachten aber auch konkrete Vorschläge und Prioritäten ein, die die nächste Entwicklungsphase unmittelbar beeinflussen werden.

Die Validierungssitzung zeigte, was möglich wird, wenn die Beteiligten nicht als Endnutzer, sondern als Mitgestalter des Endprodukts betrachtet werden.

“Indem wir die Toolbox direkt zu den Menschen gebracht haben, die darauf angewiesen sind, und einen echten Raum für den Dialog geschaffen haben, haben wir sichergestellt, dass die gewonnenen Erkenntnisse auf praktischen Erfahrungen basieren und sofort umsetzbar sind”, fasst Joshua zusammen.

Das Projekt wird durch das Programm Horizon Europe finanziert und von einem Konsortium von Organisationen durchgeführt, zu denen folgende gehören RISE, SINTEF, CIRCE, EUREC, ETA Florenz und das CSCP.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Joshua Aseto.

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