Konzepte für nachhaltigen Tourismus von VERNE: Das lokale Kulturerbe für alle zugänglich machen Unser VERNE-Projekt arbeitet eng mit wichtigen Akteuren und lokalen Gemeinschaften in zehn europäischen Ländern zusammen, um den Wandel lokaler und regionaler Tourismusdestinationen hin zu nachhaltigen und kreislaufwirtschaftlichen Modellen zu unterstützen. Um vielversprechende Lösungen in der Praxis zu testen, wurden an repräsentativen Standorten in ganz Europa fünf Pilotprojekte gestartet. In einem davon wurde ein neues Mikromuseum-Konzept führt einen innovativen Ansatz im Bereich Kulturerbe und Kreislaufwirtschaft ein. Ein einzigartiges Museum in einer einzigartigen Region Sønderjylland–Schleswig ist eine grenzüberschreitende Region zwischen Dänemark und Deutschland, die für ihre eindrucksvollen Küstenlandschaften an der Nord- und Ostsee bekannt ist. Die Region verbindet Gemeinden auf beiden Seiten der dänisch-deutschen Grenze und dient als Drehscheibe für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zwischen den dänischen Gemeinden Tønder, Aabenraa, Haderslev und Sønderborg, dem Regionalrat Süddänemarks, den deutschen Landkreisen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland sowie der Stadt Flensburg. Für den Piloten in Südjütland–Schleswigder Projekt VERNE hat sich mit Universität Süddänemark (SDU) um die Betriebsmuseen in Südjütland–Schleswig, ein innovativer und nachhaltiger Ansatz für den Kulturerbe-Tourismus. Worum geht es in diesem Museum? Im Mittelpunkt steht das Konzept für ein Unternehmens-Mikromuseum, das lokalen und regionalen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine leicht zugängliche Möglichkeit bietet, ihre Unternehmensgeschichte, ihre organisatorische Identität und ihre Beziehungen zu den Interessengruppen als kulturelle Attraktionen zu präsentieren und zu vermitteln und gleichzeitig durch die Nutzung wiederverwendeter, recycelter und upgecycelter Ressourcen die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Zu den wichtigsten Elementen gehören: Die App-Prototyp Betriebsmuseen in Südjütland–Schleswig, auf der Nutzer Unternehmensmuseen über eine interaktive Karte erkunden können. Die Plattform bietet Besuchern die notwendigen Informationen, um das lokale Kulturerbe in Sønderjylland–Schleswig zu erleben und ihre Routen effizient zu planen, was dazu beiträgt, ihre CO₂-Emissionen zu senken. Die Corporate Heritage Network, welches bringt relevante Akteure aus öffentlichen Verwaltungen, Tourismusorganisationen, privaten Unternehmen und lokalen Gemeinschaften zusammen. Durch die Gemeinschaft der Praxis Bei den vom CSCP geleiteten (CoP)-Treffen knüpfen die Teilnehmer Kontakte zu einem breiteren Netzwerk und pflegen grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Dabei bieten sich ihnen Gelegenheiten zum Austausch von Ideen, bewährten Verfahren und Lösungen für Kreislaufwirtschaft und nachhaltigen Tourismus. “Unser Pilotprojekt vereint beide Elemente, indem es die digitale und die physische Ebene miteinander verbindet. Es bringt Träger von Unternehmensmuseen, Interessengruppen und Akteure aus verschiedenen Branchen zusammen und schafft so einen gemeinsamen Raum für den Austausch von Perspektiven, Wissen und bewährten Verfahren – mit dem gemeinsamen Ziel, das lokale Kulturerbe für alle zugänglich zu machen”, sagt Henri Haase, internationaler Projektmanager und Koordinator des Pilotprojekts. Als Ort der Zusammenarbeit konzipiert Die Betriebsmuseen in Südjütland–Schleswig zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit und die aktive Einbindung der Interessengruppen aus. An verschiedenen Standorten von Unternehmensmuseen fanden fünf Veranstaltungen der „Community of Practice“ statt, bei denen die Teilnehmer im Rahmen von Führungen unter der Leitung der Standortbetreiber praktische Einblicke gewinnen und den Austausch in Workshops fortsetzen konnten, um gemeinsam Lösungen und Umsetzungsansätze zu erarbeiten. Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Kartika Anggraeni.