Wie können wir dafür sorgen, dass Produkte und Alltagsgegenstände länger halten, anstatt sie wegzuwerfen - indem wir ein kaputtes elektronisches Gerät reparieren, eine Lieblingsjeans flicken oder alten Kleidungsstücken ein zweites Leben geben?
Gleichzeitig sind Lebensmittel viel zu wertvoll, um im Müll zu landen - und doch passiert es jeden Tag.
In der gesamten Wertschöpfungskette, von der Produktion über den Einzelhandel bis hin zu unseren Haushalten, werden erhebliche Mengen an Lebensmitteln verschwendet. Dabei gehen wertvolle Ressourcen wie Energie, Wasser, Düngemittel und Verpackungen verloren.
Deshalb müssen wir eine wichtige Frage stellen: Wie können wir Lebensmittel besser bewerten und diese Ressourcen schützen?
Haben Sie Ideen, wie man die Lebensdauer von Produkten verlängern und ihnen ein zweites Leben geben kann - sei es durch einen Leihshop, ein Secondhand-Kaufhaus, ein Reparatur-Café oder eine offene Werkstatt? Oder denken Sie darüber nach, wie man Lebensmittelabfälle reduzieren, die Kompostierung verbessern oder die Lebensmittelproduktion ressourceneffizienter gestalten kann?
Als Teil der Projekt Kreislauf-WIRK-Statt, suchen wir nach Ideen für Pilotprojekte in folgenden Bereichen Aachen, Deutschland und die umliegende Region, die Sie selbst umsetzen möchten.
Ganz gleich, ob Sie ein erstes Konzept oder eine ausgereifte Idee haben - wir unterstützen und begleiten Sie auf Ihrem Weg bis zur Umsetzung!
Veranstaltung: Werkstatt Reparatur & Wiederverwendung Datum: 23. April 2026 Zeit: 17.00-19.30 Ort: Aachen, Deutschland
Reichen Sie Ihre Idee ein in ein paar schnellen und einfachen Schritten!
Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Alexandra Kessler.
Produkte auf Algenbasis können zu einer gesünderen Ernährung, nachhaltigen Materialien und nachhaltigen Innovationen beitragen. Doch trotz dieser Vorteile sind sie noch wenig bekannt und werden kaum genutzt. Besuchen Sie unser AlgenProBANOS Sommerschule 2026 und lernen Sie, wie Sie nachhaltige Produkte mitgestalten, ihre Marktakzeptanz erhöhen und ihre Vorteile einer breiten Öffentlichkeit auf kreative Weise präsentieren können!
Unter die AlgenProBANOS Projekt unterstützt das CSCP Algenunternehmer bei der Steigerung der Marktakzeptanz ihrer Produkte, indem es ihre Nachhaltigkeitsstorys mitgestaltet und die Ausstellung ihrer Produkte unterstützt.
Im Juni 2026 werden Sie die einmalige Gelegenheit haben Teilnahme an der AlgaeProBanos Online-Sommerschule um Ihre Kenntnisse in den Bereichen nachhaltige Innovation, ko-kreative Produktentwicklung und Einbeziehung von Verbrauchern und Stakeholdern zu vertiefen!
Was ist da drin?
Gemeinsam mit den AlgaeProBanos-Partnern haben wir Algenwissen und Erkenntnisse aus dem Projekt zusammengetragen und eine 4-wöchige Online-Sommerschule erstellt:
Für wen ist die Circular Week?
Die Sommerschule richtet sich an aufstrebende und aktive Algen- und Blau-Unternehmer, Studenten und Forscher aus dem Bereich der blauen Bioökonomie (einschließlich Biotechnologie, mariner Sektoren und Unternehmen).
Die Bedeutung der Verbraucherakzeptanz
Im Rahmen des Projekts haben wir kürzlich einen Bericht über die Einflussfaktoren auf die Verbraucherakzeptanz von Lebensmitteln, Futtermitteln, Kosmetika, Textilien, Nahrungsergänzungsmitteln und Biostimulanzien auf Algenbasis veröffentlicht.
Was wir herausgefunden haben: Während Gesundheit und Nachhaltigkeit starke Motivatoren sind, stellen Neuheit, Unbekanntheit und Zugänglichkeit die größten Hindernisse dar. Die gezielte Ansprache gesundheitsbewusster, innovativer und umweltbewusster Segmente und die Sicherstellung einer klaren Kommunikation und des Engagements der Verbraucher sind entscheidend für eine breite Akzeptanz in allen Sektoren. Möchten Sie mehr darüber erfahren? Lesen Sie den vollständigen Bericht hier!
Methoden zur Förderung der Ko-Kreation
Neben dem Verständnis, warum die Akzeptanz und das Engagement der Verbraucher wichtig sind, sind konkrete Formate und strukturierte Prozesse erforderlich, um die relevanten Akteure wirksam einzubeziehen. In der nachhaltigen Produktentwicklung - insbesondere in aufstrebenden Bereichen wie der algenbasierten Innovation - geht die Mitgestaltung über die Verbraucher hinaus.
Auch Unternehmer, Partner in der Wertschöpfungskette und externe Interessengruppen, die Einfluss auf die Durchführbarkeit, die Positionierung und die Marktakzeptanz haben, sind daran beteiligt. Jede Gruppe bringt unterschiedliche Perspektiven ein: strategische, technische, regulatorische oder erfahrungsbezogene.
Im Rahmen des AlgaePro BANOS-Projekts hat das CSCP mehrere praktische Formate eingeführt, um sowohl Interessenvertreter als auch Endnutzer einzubinden. In der Sommerschule werden Sie lernen über unsere dreistufige Co-Creation-Reise, und führt Sie von der Idee über die Erprobung bis zur Validierung. Sie erhalten auch exklusiven Zugang zu unserem “Leitfaden für nachhaltige Produkte” für Algenunternehmer.
Wie kreative Formate die Akzeptanz erhöhen
Das CSCP veranstaltete eine erfolgreiche 2025 erste Algenmesse in Berlin, um das Potenzial von Algen für die nachhaltige Produktentwicklung zu zeigen. Diese und andere kreative Formate werden Ihnen vorgestellt, damit Sie mit Ihren Kollegen diskutieren und Ihre eigene Engagementstrategie entwickeln können.
Im Rahmen des AlgaeProBANOS-Projekts untersuchte das CSCP auch Faktoren, die die Verbraucherakzeptanz von algenbasierten Produkten in 6 verschiedenen Produktgruppen beeinflussen, und veröffentlichte einen Bericht.
Abonnieren Sie die Projekt-Newsletter und folgen Sie den Projektseite auf LinkedIn damit Sie als Erste/r erfahren, wann die Anmeldungen geöffnet werden!
Wie können lokale Produktion, offene Technologien und zirkuläre Ansätze widerstandsfähige Gemeinschaften stärken? Die kommende FAB Region Symposium in Wuppertal, Deutschland lädt Forscher und Praktiker zum Austausch von Ideen und Lösungen zur Gestaltung einer nachhaltigen regionalen Zukunft ein.
Am 16. Juni 2026 findet die interdisziplinäre Fachtagung “FAB-Region: Aufbau widerstandsfähiger Gemeinschaften” findet in der Universität Wuppertal, Deutschland. Die Veranstaltung bringt Forscher, Praktiker, Aktivisten und Designer zusammen, um Wissen auszutauschen und Strategien für den Aufbau widerstandsfähiger, nachhaltiger Regionen zu erkunden.
Das Symposium ist Teil der FAB-Region das darauf abzielt, das Bergische Städtedreieck in Deutschland in eine ko-kreative Kreislaufwirtschaftsregion zu verwandeln, indem es lokale Innovationszentren, Gemeinden und Forschungseinrichtungen miteinander verbindet.
Wir laden Sie ein, Ihre Beiträge zu Themen wie Fab Cities, Makerspaces und Fab Labs, Open-Source-Ansätze, Cradle-to-Cradle-Prinzipien, Suffizienz, zirkuläre Wertschöpfung und lokale Produktionssysteme.
Interdisziplinäre Perspektiven aus folgenden Bereichen Technologie, Stadtentwicklung, Entwurf, Sozialwissenschaften oder ökologische Ökonomie sind willkommen!
Die Teilnehmer können Abstracts (max. 300 Wörter) für folgende Themen einreichen:
Die Einreichungsfrist endet am 31. März 2026, und ausgewählte Beiträge können nach dem Symposium veröffentlicht werden.
Die Veranstaltung wird einen Raum für Dialog, Vernetzung und gemeinsame Visionen für widerstandsfähige Gemeinschaften und eine kreislauforientierte regionale Entwicklung bieten.
Forscher und Praktiker, die einen Beitrag leisten möchten, werden gebeten ihre Abstracts per E-Mail einreichen!
Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Nils Kreft.
Fotos © Juliane Herrmann
Das CSCP wurde erneut in die Kommission berufen. Europäische Stakeholder-Plattform für die Kreislaufwirtschaft (ECESP) Koordinierungsgruppe für die dritte Amtszeit in Folge und wird die Leadership Group zum Thema “Enabling an inclusive circular society” mit leiten. Mit dem Arbeitsprogramm 2026-2028 als Kompass wollen wir ehrgeizige Ziele in menschenzentriertes Handeln umsetzen. Möchten Sie mehr erfahren? Wir werden dieses Thema auf der ECESP-Jahreskonferenz am 22. und 23. April 2026 näher beleuchten - seien Sie dabei!
Während der dritten Amtszeit (2025-2028) wollen wir als Mitglied der Leadership Group die Agenda der Plattform mitgestalten und Praktiker, politische Entscheidungsträger und die Zivilgesellschaft mit konkreten Kreislauflösungen verbinden.
Als Co-Gastgeber der Führungsgruppe “Eine integrative Kreislaufgesellschaft ermöglichen”, zusammen mit Zentrum für Wiederentdeckung und Generation Klima Europa, werden wir uns darauf konzentrieren, die soziale Dimension in den Mittelpunkt der Bemühungen um die Kreislaufwirtschaft zu stellen.
Dazu gehört die Verknüpfung von Kreislaufwirtschaftspolitik und -praxis mit Programmen für einen gerechten Übergang, menschenwürdige Arbeit und territorialen Zusammenhalt, die Identifizierung positiver, zugänglicher und erschwinglicher Verhaltensänderungen und Lebensstile sowie die Einbeziehung von Kultur, Kreativität und sozialer Innovation zur Stärkung des Wohlbefindens und zur Inspiration neuer Narrative für den Wandel.
Diese Arbeit unterstützt direkt die der ECESP-Koordinierungsgruppe neues Arbeitsprogramm 2026-2028, das vier strategische Prioritäten für die Plattform festlegt.
Dazu gehören Umsetzung der rechtlichen Entwicklungen in praktische Umsetzungswege (insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, Städte und Regionen), Unterstützung einer längeren Produktlebensdauer, Reparatur und Wiederverwendungund Stärkung von Netzwerken, Peer-Learning und bürgerschaftlichem Engagement dort, wo der Übergang tatsächlich stattfindet-in Gemeinden, am Arbeitsplatz und im Alltag.
Die ECESP-Jahreskonferenz, die dieses Jahr unter dem Motto “Ein wettbewerbsfähiges und faires kreisförmiges Europa”, bietet eine wichtige Gelegenheit, diese Agenda zu beschleunigen.
Der zweite Tag der Konferenz (der Stakeholder-Tag) wird von der ECESP-Koordinierungsgruppe und wird parallele Workshops unter der Leitung der Leadership-Gruppen umfassen.
Im Rahmen dieses Programms werden wir gemeinsam mit unseren Partnern der Leadership Group einen parallelen Workshop zu folgenden Themen veranstalten wie man Kreislaufwirtschaftspolitik und Geschäftsmodelle gestaltet, die für die Menschen funktionieren, Sie schaffen hochwertige Arbeitsplätze, erweitern die Beteiligung und machen einen kreislauforientierten Lebensstil zu einer einfachen, erschwinglichen und attraktiven Option.
Wir freuen uns darauf, mit Partnern in ganz Europa zusammenzuarbeiten, um diese Sitzung mitzugestalten und sicherzustellen, dass Eingliederung, Fähigkeiten und Verhaltenskenntnisse als Voraussetzungen - und nicht als nachträgliche Überlegungen - für die nächste Phase der europäischen Kreislaufwirtschaft behandelt werden.
Veranstaltung: ECESP-Jahreskonferenz Datum: 22-23 April 2026 Ort: Brüssel & online Sprache: Englisch Teilnahme: Kostenfrei
Zur Teilnahme an der Konferenz, bitte hier anmelden!
Sind Sie daran interessiert, einen Beitrag zu leisten und uns bei diesen Bemühungen zu unterstützen? Die Leadership-Gruppen stehen der gesamten Kreislaufwirtschaft offen, und die ECESP lädt alle Interessengruppen dazu ein Interesse bekunden zu verbinden.
Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Rosa Strube.
Wie lassen sich Europas Strategien für eine Kreislaufwirtschaft in konkreten Wandel in Städten und Regionen übersetzen? In diesem Jahr gestaltet das CSCP gemeinsam mit INNOWO erstmals als Co-Organisator die Circular Week 2026 – eine europäische Plattform, die zirkuläre Ambitionen in urbanes Handeln überführt. Vom 26. bis 31. Oktober 2026 kommen Städte, politische Entscheidungsträger:innen und Praktiker:innen zusammen, um zu diskutieren, wie aus Strategien konkrete Veränderungen vor Ort werden.
Seit ihrer Gründung durch INNOWO-Institut im Jahr 2018 wächst die Circular Week kontinuierlich. Die Partnerschaft mit dem CSCP im Jahr 2026 markiert nun einen weiteren Meilenstein für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hin zu zirkulären und klimaresilienten Städten. Aufbauend auf einer starken deutsch-polnischen Kooperation und vielfältigen lokalen Erfahrungen zeigt die Circular Week 2026, wie sich Europas Ambitionen in praxistaugliche, ortsbezogene Lösungen übersetzen lassen.
Die Circular Week bringt Städte, Macher:innen, Forschende, Unternehmen, Bürger:innen und politische Entscheidungsträger:innen zusammen, die den zirkulären Wandel aktiv gestalten. Im Mittelpunkt steht nicht nur die strategische Ebene, sondern vor allem die Umsetzung: Wie werden politische Leitlinien zur Kreislaufwirtschaft wirksam? Wie können Städte Industrie dekarbonisieren und zugleich gesellschaftliches Engagement stärken? Wie sieht ein zirkuläres und resilientes urbanes System in der Praxis aus?
Was können Sie selbst erwarten?
Während der gesamten Woche können die Teilnehmer an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, darunter Besuche vor Ort in Deutschland und Polen, eine hochrangige Online-Konferenz und andere kollaborative Formate, die einen echten Austausch fördern sollen. Das Programm beleuchtet, wie Städte und Regionen:
Eine Plattform zum Vernetzen und Mitgestalten
Mit der erstmaligen Co-Organisation der Circular Week unterstreicht das CSCP sein Engagement, nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster durch praxisorientierte, systemische Ansätze zu beschleunigen. Die Circular Week 2026 verbindet europäische politische Zielsetzungen mit konkreter Umsetzung vor Ort und stärkt Partnerschaften zwischen Städten und Regionen über Ländergrenzen hinweg.
Werden Sie Teil der Circular Week 2026
Die Veranstaltung ist als eine offene europäische Plattform konzipiert. Pioniere der Kreislaufwirtschaft, Netzwerke und Initiativen aus ganz Europa sind eingeladen, sich an der Woche oder der Online-Konferenz zu beteiligen, indem sie Fallstudien beisteuern, Erfahrungen austauschen, Satellitenveranstaltungen organisieren oder sich als Partner anschließen, um die gemeinsame Wirkung zu verstärken.
Die Online-Konferenz untersucht, wie die Politik verschiedene Interessengruppen auf städtischer Ebene befähigen kann, indem sie Akteure aus der EU, bahnbrechende Unternehmen und Gemeindevertreter zusammenbringt. Sie befasst sich mit Schlüsselfragen wie der Frage, wie widerstandsfähige städtische Infrastruktur, die Bemühungen um die Kreislaufwirtschaft zu finanzieren, die Bürger aktiv einbeziehen, und Hebelwirkung von Vorschriften wie der Ökodesign und Recht auf Reparatur Richtlinien zur Förderung echter Kreislaufgesellschaften.
Die Städte sind die Hauptantriebskräfte der europäischen Kreislaufwirtschaft und des Klimawandels und die Circular Week 2026 will ihre Rolle als Laboratorien für Innovation und Zusammenarbeit stärken und zeigen, wie die Ambitionen der Kreislaufwirtschaft in den Städten Wirklichkeit werden.
Weitere Informationen über Veranstaltungsorte und Programmhöhepunkte folgen in Kürze. Wenn Sie daran interessiert sind, ein Partner der Circular Week 2026 zu werden oder Ihre eigene Veranstaltung im Rahmen des Programms zu organisieren, wenden Sie sich bitte an Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Veranstaltung: Circular Week 2026 Datum: 26-31 Oktober 2026 Ort: Online sowie an ausgewählten Standorten in Polen und Deutschland Sprache: Englisch und Deutsch Teilnahme: Kostenfrei
Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Circular Week 2026..
Die Zirkuläre Woche 2026 wird finanziert von der Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.
Für weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an Nils Kreft.