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Laden Sie unsere 10-Punkte-Antwort auf die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie herunter

Nordrhein-Westfalen (NRW) aktualisiert derzeit seine Nachhaltigkeitsstrategie. Rund 20 Organisationen der Zivilgesellschaft, darunter auch das CSCP, haben eine offene Stellungnahme zum Entwurf der Strategie abgegeben, in der sie Prioritäten und Perspektiven aus der gesamten Region aufzeigen.

Die Organisationen, die unter dem Dach des Fachforums Nachhaltigkeit NRW arbeiten, koordiniert von LAG 21, haben die Arbeit von NRW zu diesem Thema gelobt, drängen aber auf ein stärkeres Engagement bei der Umsetzung.

Die aktualisierte Strategie hat ehrgeizige Ziele: Sie ist als umfassender Orientierungsrahmen konzipiert, der NRW in eine interdisziplinäre, ressortübergreifende und nachhaltige Zukunft führen soll. Das Nachhaltigkeitsforum NRW hat den Fortschreibungsprozess in den vergangenen Jahren eng begleitet. Im November 2023 legte das Bündnis zehn Schlüsselempfehlungen konzentrierte sich auf die Stärkung der Verbindlichkeit, der Wirksamkeit und der praktischen Umsetzung der Strategie.

Nachdem der neue Entwurf auf dem Tisch liegt, hat das Forum überprüft, ob diese Forderungen berücksichtigt worden sind.

Das Urteil? Eine Mischung aus Ermutigung und Zurückhaltung.

Laut der Erklärung sendet der neue Entwurf “viele positive Signale” und präsentiert überzeugende langfristige Visionen. Eine klarere Struktur, definierte Transformationsbereiche und identifizierte Hebelpunkte werden als wichtige Verbesserungen angesehen. Auch das erweiterte und verfeinerte System von Zielen und Indikatoren stellt einen spürbaren Fortschritt dar. Auch das neu gestaltete Layout hat die Lesbarkeit verbessert.

Die Organisationen warnen jedoch, dass kritische Aspekte der Umsetzung vage bleiben. Dem Entwurf fehle es an klar definierten Maßnahmen, verbindlichen Verpflichtungen, verantwortlichen Institutionen und Zeitplänen. Ohne diese Punkte besteht die Gefahr, dass die Strategie eher ein Wunschtraum bleibt, als dass sie umsetzbar ist.

Das CSCP wies darauf hin, dass es an Strategien für die Berücksichtigung und Einbeziehung besonders schutzbedürftiger Gruppen wie einkommensschwacher Gruppen oder Menschen mit Migrationshintergrund fehlt.

Die Kernaussage des Forums ist klar: Die Strategie sollte vom Wissen zum Handeln, vom Papier zur Praxis übergehen.

Die vollständige Erklärung, in der sowohl die positiven Aspekte als auch die vorgeschlagenen Verbesserungen hervorgehoben werden, liegt nun vor zum Herunterladen verfügbar.

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Alexandra Kessler.

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