Das Nestlé Nachhaltigkeitsprogramm im Corona-Jahr 2020

Durch das Corona-Virus haben sich für uns alle Tagesabläufe und Routinen geändert - das bedeutet jedoch nicht, dass die Nachhaltigkeit unserer Ernährungssysteme und menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten keine Rolle mehr spielen. Im Gegenteil. Die Krise hat uns allen gezeigt, wie wichtig belastbare Ernährungssysteme sind und gleichzeitig erlebbar gemacht, wie fragil sie sind. Und daher haben wir auch während der Pandemie mit unseren Partnern und auch kritischen Stimmen weiter an zentralen Themen gearbeitet.

Es war uns sehr wichtig, wie auch in den Vorjahren, weiter im Gespräch zu bleiben und zusammen an Themen zu arbeiten. Um dies zu ermöglichen, haben wir statt der bewährten Dialogformate und Wege zur Zusammenarbeit auf neue Ansätze und digitale Instrumente gesetzt. Und wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen bedanken, dass Sie diese gemeinsam mit uns mit Leben gefüllt und gestaltet haben. Denn Ihre Sachkenntnis und Ihre Empfehlungen helfen uns dabei, unsere Arbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Wir hoffen sehr, dass wir uns im Laufe des nächsten Jahres auch wieder persönlich begegnen können. Bis dahin wünschen wir Ihnen schöne Feiertage und einen guten Start in ein hoffentlich gesundes neues Jahr. Eines ist sicher: auch 2021 wird es wieder viele Themen geben, die unserer gemeinsamen Aufmerksamkeit bedürfen. Und wir freuen uns schon heute sehr auf weitere Gespräche, Ihr kritisches Feedback und gemeinsame Maßnahmen.

Ihre

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Anita Wältz                              Sara Martin                       Anke Stübing
Leiterin Nachhaltigkeit Leiterin Public Affairs Leiterin Gemeinsame Wertschöpfung
und Unternehmen
Kommunikation

Digitaler Dialog

Anstelle des jährlichen Stakeholder Workshops in Frankfurt haben wir digitale Räume für einen offenen und kritischen Dialog zwischen VertreterInnen der Zivilgesellschaft, Branche und uns Nestlé-MitarbeiterInnen geschaffen:

  • Digitaler Dialog am 17. Juni 2020 mit rund 90 Teilnehmenden. Die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier: Dokumentation
  • Workshop zu menschenrechtliche und ökologische Sorgfaltspflichten / Lieferkettengesetz am 17. Juni 2020 mit über 60 Teilnehmenden. Die Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier: Dokumentation
  • Insgesamt sechs Tiefe Tauchgänge zwischen 19. August und 27. Oktober 2020, um tiefer in wichtige Handlungsfelder im Kontext von Klima, Verpackung und Ernährung einsteigen zu können. Die Dokumentation der Ergebnisse finden Sie hier:

NGO- und Experten-Beirat

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie haben wir auch mit den Beiratsmitgliedern weiter an wichtigen Handlungsfeldern gearbeitet:

  • Wasser, Biodiversität und Klimaschutz in der Landwirtschaft
  • Plastik und Verpackungen
  • Klimafreundliche und gesunde Ernährung

Im Folgenden finden Sie einige Highlights der Zusammenarbeit 2020 sowie Kommentare der Beiratsmitglieder zu diesen Handlungsfeldern:

Unser Fahrplan zur Klimaneutralität

Als Unterzeichnerin der UN-Verpflichtung "Business Ambition for 1.5°C" haben wir als eines der ersten Unternehmen vorzeitig einen detaillierter Aktionsplan vorgelegt. Bis 2030 wollen wir unsere Scope-3-Emissionen halbieren und bis 2050 auf netto null senken. Dazu unterstützen wir u.a. Bauern und Lieferanten bei der Umsetzung regenerativer Landwirtschaft, pflanzen in den nächsten zehn Jahren 200 Millionen Bäume und stellen bis 2025 auf 100 % Strom aus erneuerbaren Energiequellen um. Auch immer mehr unserer Marken werden CO2-neutral. Der Fahrplan ist das Ergebnis einer umfassenden Analyse. Im Jahr 2018 beliefen sich unsere Treibhausgasemissionen weltweit auf 92 Millionen Tonnen. Dieser Wert dient als Referenz für unseren Fortschritt. Um klimaneutral zu werden, bauen wir daher auch das Angebot an pflanzlichen Lebensmitteln und Getränken in unserem Portfolio kontinuierlich aus und passen Rezepturen an, um unsere Produkte umweltfreundlicher zu machen. Die Initiative für wissenschaftsbasierte Zielvorgaben (SBTi) hat den Aktionsplan überprüft und bestätigt, er die Kriterien zur Erreichung des Pariser Abkommens erfüllt. Bis 2025 investieren wir dazu insgesamt CHF 3,2 Milliarden, davon CHF 1,2 Milliarden für die Förderung regenerativer Landwirtschaft in unseren Lieferketten.

Lassen Sie uns wissen, worüber Sie 2021 mit uns diskutieren möchten! Welche Themen liegen Ihnen besonders am Herzen? Wir freuen uns auf Ihre Zuschriften!


    Datenschutzbestimmungen:

    Ihre persönlichen Daten werden von Nestlé in Übereinstimmung mit der Datenschutzerklärung zum Stakeholder-Management verarbeitet. Sie können jederzeit der Verwendung Ihrer Daten durch eine E-Mail an verbraucherservice@de.nestle.com widersprechen.

    *Pflichtfeld

    Nestlé Deutschland treibt seit Jahren systematisch und im engen Austausch mit Organisationen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft seine Nachhaltigkeitsaktivitäten voran. Normalerweise ist der jährliche Stakeholder Workshop eine wesentliche Säule der Nachhaltigkeitsprogramme von Nestlé Deutschland, neben einem NGO- und Expertenbeirat sowie dem Verbraucherbeirat. Er bietet Raum für einen offenen und kritischen Dialog zwischen Zivilgesellschaft, Branche und Nestlé Vertretern, und die gemeinsam erarbeiteten Lösungsansätze gehen in die Nachhaltigkeitsprogramme von Nestlé ein. Das CSCP begleitet diesen Prozess für Nestlé Deutschland.

    "Das CSCP organisiert in hervorragender Weise die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, NGOs, gesellschaftlichen Akteuren und weiteren Stakeholdern. Mit dem Nestlé-NGO- und Expertenrat und dem Rewe-Pro-Planet-Rat hat das CSCP zwei führende Beispiele für erfolgreiche Stakeholder-Interaktionen zu verantworten."

    Georg Abel, Verbraucherinitiative (Verbraucherinitiative)

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