DGCN-Workshop-Reihe Das deutsche Global Compact Netzwerk: Multinationale Unternehmen fördern den nachhaltigen Konsum Die Unterstützung eines nachhaltigen Konsums wird für Unternehmen immer wichtiger, wie Verbraucherbewegungen wie die LOHAS (Lifestyles of Health and Sustainability) zeigen. Um diese einflussreichen Märkte zu erreichen, ist es notwendig, ihre produkt- und dienstleistungsbezogenen ökologischen und ethischen Erwartungen zu erfüllen. Auf diese Weise können Unternehmen sowohl nachhaltige Lebensstile fördern als auch neue Marktchancen erschließen. Nachhaltiger Konsum aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ, ehemals GTZ) beauftragte das CSCP mit der Durchführung einer Workshop-Reihe zum Thema nachhaltiger Konsum und Wirtschaft für das deutsche UN Global Compact Netzwerk. In vier Workshops wurden Möglichkeiten des nachhaltigen Konsums aus verschiedenen kreativen Perspektiven betrachtet. Die erste Priorität war es, den nachhaltigen Konsum aus einer unternehmens- und kundenorientierten Perspektive zu verstehen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Oktober 2007 ein Scoping-Workshop abgehalten, bei dem die Teilnehmer in einem ersten Schritt die "Hot Spots" der Nachhaltigkeit in den verschiedenen teilnehmenden Unternehmen ermitteln konnten. Ein zweiter Workshop wurde im Februar 2008 abgehalten, um das Bewusstsein für die Möglichkeiten des nachhaltigen Konsums im Unternehmen zu schärfen. Identifizierung neuer Marktchancen für nachhaltigen Konsum Der nächste Schritt in der Workshop-Reihe bestand darin, die Wertschöpfungsketten von Unternehmen unter dem Gesichtspunkt zu untersuchen, welche Möglichkeiten für einen nachhaltigen Konsum auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette bestehen. In diesem Workshop im Juni 2008 wurden spannende Möglichkeiten und neue Märkte für nachhaltigen Konsum erkundet. Neue Partnerschaften für nachhaltigen Konsum In der letzten Phase der Workshop-Reihe wurden die teilnehmenden Unternehmen aufgefordert, neue Partnerschaftsmodelle zur Förderung des nachhaltigen Konsums zu erforschen, um Lieferanten, NROs, Verbrauchergruppen, die Wissenschaft und andere strategisch einzubinden. Dieser vierte und letzte Workshop fand im Oktober 2008 statt und konzentrierte sich auf Best-Practice-Beispiele für den Aufbau strategischer Partnerschaften zur Förderung des nachhaltigen Konsums. Alle Workshops der Reihe umfassten anregende Präsentationen von Führungskräften aus der Wirtschaft, externen Interessengruppen, NRO und Politikern mit anschließenden partizipativen Dialogen. Die Workshop-Reihe wurde von einer Beratergruppe unterstützt, die sich aus den Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), Henkel KGaA, Deutscher Aluminium-Verband (GDA) und Volkswagen AG.