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SCP-Politikunterstützung für Thailand

Unterstützung der thailändischen Regierung bei der Entwicklung und Umsetzung der SCP-Politik

Thailand verfügt über einen der am weitesten entwickelten SCP-Rahmen in Asien. Der Erfolg von Konzepten für nachhaltigen Konsum ist zum Teil auf die thailändische Tradition einer Gesellschaft des Teilens zurückzuführen.

Das anhaltende Wirtschaftswachstum in Thailand in den letzten Jahrzehnten hat erhebliche wirtschaftliche Vorteile gebracht und die Armut erheblich verringert. Während die Verbesserung der wichtigsten sozioökonomischen Bedingungen des Landes beeindruckend ist, steht Thailand wie viele andere Länder aufgrund des raschen industriellen und wirtschaftlichen Wachstums vor ernsthaften ökologischen Herausforderungen. Zu den wichtigsten Umweltauswirkungen gehören die Abholzung der Mangroven, die Verringerung der Waldfläche, die Wasser- und Luftverschmutzung und die zunehmenden Abfallmengen.

Das übergeordnete Ziel des Projekts SCP Policy Support for Thailand war es, die thailändische Regierung bei der Auswahl, Anpassung und Umsetzung geeigneter politischer Instrumente zu unterstützen. Diese sollten SCP mit dem Ziel fördern, die langfristige Nachhaltigkeit des thailändischen Verbrauchs und der Produktion zu verbessern. Das Projekt zielte darauf ab, den institutionellen politischen Rahmen zu stärken und koordinierte und effektive SCP-Bemühungen in Thailand zu gewährleisten.

Das Projekt besteht aus vier Komponenten:

  • institutionelle Rahmenbedingungen für SCP
  • grüne Beschaffung
  • Förderprogramme für nachhaltige Produktion
  • SCP-Bewusstsein

SCP ist ein Querschnittsthema. Daher wird das Projekt eine Vielzahl von thailändischen Ministerien, lokalen Behörden, Unternehmen, Organisationen des Privatsektors und NRO einbeziehen. Als internationaler Partner stellte das CSCP SCP-Experten für spezifische Kurzzeiteinsätze in jeder der vier Projektkomponenten zur Verfügung.

 

Das Projekt wurde durch das SWITCH-Asia-Programm der EU finanziert. Zu den wichtigsten thailändischen Partnern gehörten das Department of Industrial Works (DIW) des Industrieministeriums (MoIn) und das Pollution Control Department (PCD) des Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt (MNRE). Zum Projektkonsortium gehörten die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und das Thailand Environment Institute/Foundation (TEI/TEF).

 

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