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Tauchen Sie ein in die wichtigsten Erkenntnisse von zehn CEE2ACT Bioeconomy Hubs in Mittel- und Osteuropa

Da Europa eine kreislauforientierte, biobasierte Wirtschaft anstrebt, bleibt die Schlüsselfrage: Wie können wir dies in der Praxis umsetzen? Die Bioökonomie-Drehkreuze Unserer CEE2ACT Das Projekt bietet praktische Erfahrungen aus Mittel- und Osteuropa und zeigt, wie diese Länder ihren Weg in die Bioökonomie aktiv gestalten.

Mit dem Ende des von der EU finanzierten Projekts ist die Botschaft der zehn Nationalen Bioökonomie-Knotenpunkte (NBHs) klar: Die Zusammenarbeit von unten nach oben funktioniert, selbst in komplexen und unterschiedlichen nationalen Kontexten.

Gegründet in Bulgarien, Kroatiendie Tschechische Republik, Griechenland, Ungarn, Polen, Rumänien, Serbien, Slowakei und Slowenien, Die Zentren wurden eingerichtet, um Akteure aus Forschung, Wissenschaft, Regierung, Industrie und Zivilgesellschaft zusammenzubringen. In vielen dieser Länder ist die Bioökonomie noch ein neu entstehendes Konzept und die Governance bleibt fragmentiert. Doch trotz Verzögerungen bei den nationalen Strategien, institutionellen Überschneidungen und konkurrierenden Prioritäten haben die Zentren erfolgreich ein gemeinsames Verständnis geschaffen, Netzwerke von Interessengruppen mobilisiert und die Sichtbarkeit der Bioökonomie in nationalen und regionalen politischen Debatten erhöht.

Dr. Nevena Čule, Senior Research Associate am Institut für Forstwirtschaft in Belgrad, Serbien, hebt hervor: “Serbien verfügt jetzt nicht nur über einen Fahrplan, sondern auch über eine Arbeitsdrehscheibe, einen offenen Koordinierungsraum, um gemeinsame Prioritäten in die Tat umzusetzen.”

Unser CEE2ACT-Projektteam stellt einige der wichtigsten Erkenntnisse aus vier Jahren Arbeit vor Ort vor:

Vertrauen ist die wichtigste Zutat: In allen Zentren erwiesen sich persönliches Engagement, regelmäßiger Dialog und integrative Formate als weitaus wirksamer als formale Top-down-Ansätze allein. In Serbien, Bulgarien und der Slowakei war eine nachhaltige persönliche Interaktion auf regelmäßiger Ebene entscheidend, um die anfängliche Unvertrautheit mit dem Konzept der Bioökonomie zu überwinden.

Pragmatische Zusammenarbeit: Anstatt neue Strukturen von Grund auf zu schaffen, bauten die Zentren auf bestehenden Initiativen, Clustern und Netzwerken auf. Praktische Instrumente wie Absichtserklärungen (MoU)), bilaterale Kooperationsabkommen, thematische Cluster, Living Labs und Plattformen für den Wissensaustausch trugen dazu bei, die fragmentierten Landschaften zu konsolidieren und die Akteure auf gemeinsame Ziele auszurichten. Demonstrationen, thematische Rundtischgespräche und konkrete Anwendungsfälle erwiesen sich durchweg als wirkungsvoller als abstrakte politische Diskussionen.

Flexibilität und Anpassung: Strenge Vorgaben für die Einrichtung von Kooperationsformaten wie den Bioökonomie-Drehkreuzen, die einem “Einheitsansatz” folgen, können den Erfolg behindern. Eine gewisse Flexibilität und ein gewisser Spielraum für die nationalen Hubs waren ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Was kommt als nächstes?

Die zehn Hubs stehen vor gemeinsamen Herausforderungen, die auch auf künftige Chancen hinweisen. Die Sicherung einer nachhaltigen Finanzierung, die Stärkung der institutionellen Verankerung und die Formalisierung des Kooperationsrahmens werden entscheidend sein, um die Dynamik über CEE2ACT hinaus aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig gibt es ein großes Potenzial für die Ausweitung gemeinsamer Initiativen in ganz Mittel- und Osteuropa - von länderübergreifenden Projekten und gemeinsamen politischen Positionen bis hin zu koordinierter Lobbyarbeit für eine stärkere Unterstützung auf EU-Ebene.

Das Projekt CEE2ACT hat gezeigt, dass Nationale Knotenpunkte der Bioökonomie können als starke Katalysatoren für die Zusammenarbeit, die Anpassung der Politik und den langfristigen Aufbau von Kapazitäten wirken. Aufbauend auf dieser Grundlage, die Zentren sind gut aufgestellt, um ihre Arbeit fortzusetzen und neue Partnerschaften zu erkunden für künftige Bioökonomie-Initiativen in Europa.

Sind Sie ebenso wie wir daran interessiert, erfolgreiche Formate wie unsere CEE2ACT Hubs zu nutzen, um die Bioökonomie voranzubringen? Dann melden Sie sich bei Kartika Anggraeni um das Gespräch in Gang zu bringen!

 

 

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