Städte sind Orte, an denen sich riesige Materialströme konzentrieren, doch Kreislaufmodelle haben nach wie vor gegenüber linearen Modellen das Nachsehen. Könnte Digitale Produktpässe (DPPs) und Künstliche Intelligenz (KI) Veränderungen in großem Maßstab bewirken?

Wo wir heute stehen

Optionen wie Reparatur, Weitergabe, Wiederverwendung und Aufarbeitung scheitern oft an Preis, Komfort und Umfang gegenüber dem Neukauf. Außerdem konzentrieren wir uns allzu oft darauf, wie wir Abfall besser bewältigen können, anstatt zu prüfen, wie sich Kreislaufwirtschaftsmodelle umsetzen lassen, bevor Produkte zu Abfall werden.

Bei jedem Produkt, jeder Komponente oder jedem Material sollten folgende Fragen im Mittelpunkt stehen: Kann man es wiederverwenden? Lohnt es sich, es zu reparieren? Soll es generalüberholt, in Einzelteile zerlegt oder recycelt werden?

Jede Option ist mit unterschiedlichen Kosten, Erlösen, Risiken und Auswirkungen verbunden. Die technische und wirtschaftliche Machbarkeit, auf der Kreislaufgeschäftsmodelle beruhen, ist keineswegs selbstverständlich – Ausnahmen bestätigen die Regel. Ein Grund dafür, dass diese Modelle oft nur schwach ausgeprägt sind, ist der Informationsmangel: Die Akteure der Wertschöpfungskette wissen selten genug über den Zustand, die Materialzusammensetzung, die Vorgeschichte oder den Restwert eines gebrauchten Produkts, um sicher handeln zu können.

Wie könnte der „Digital Product Passport“ die Spielregeln verändern?

Digitale Produktpässe sollen dazu beitragen, diese Lücke zu schließen. Ein DPP erfasst, woraus ein Produkt besteht, wie es repariert werden kann und was im Laufe seines Lebens mit ihm geschehen ist – und macht diese Informationen nicht nur dem Erstkäufer, sondern auch Reparaturbetrieben, Recyclingunternehmen, zukünftigen Eigentümern und anderen relevanten Akteuren zugänglich. Dadurch lassen sich physische Objekte leichter bewerten, bepreisen, mit einer Garantie versehen, finanzieren oder beschaffen. Auf diese Weise können DPPs bereits vor der Abfallentsorgung zu besseren Entscheidungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft beitragen.

Wie passt KI in dieses Bild?

Künstliche Intelligenz erweist sich als nützlich, wenn solche Produktinformationen in großem Umfang analysiert werden können. KI kann dabei helfen, den Restwert zu schätzen, Ausfallrisiken vorherzusagen, fehlende Informationen zu identifizieren, wiedergewonnene Teile dem Bedarf zuzuordnen, Reparaturen mit dem Austausch zu vergleichen oder Produkte an qualifizierte Reparatur-, Aufbereitungs- oder Recyclingunternehmen weiterzuleiten. Ihr Nutzen liegt darin, Unsicherheiten zu verringern, wenn Entscheidungen im Kreislaufwirtschaftskontext zu komplex, fragmentiert oder zeitaufwendig sind, um sie manuell zu treffen. Allerdings kann KI fehlende, qualitativ minderwertige oder unzugängliche Daten nicht kompensieren.

KI und DPPs auf der Circular Week 2026 zusammenbringen

Die Kombination aus KI und DPPs könnte die Wirtschaftlichkeit von Kreislaufgeschäftsmodellen durchaus verändern. Bessere Informationen senken die Kosten für die Suche, Prüfung und Zuordnung von Gebrauchtwaren, erleichtern die Bewertung des Restwerts und unterstützen Modelle wie „Repair-as-a-Service“, Aufarbeitungsverträge, die Beschaffung von Wiederverwendungsgütern oder Second-Hand-Marktplätze.

Bei diesem Prozess geht es jedoch nicht nur um eine technologische Lösung. Digitale und technologische Fortschritte sind ein wichtiger Teil des Kreislaufpuzzles, doch ihre Wirkung hängt von ergänzenden Maßnahmen in den Bereichen Politik, Regulierung, Finanzierung, Sekundärmärkte sowie Anreizen für Langlebigkeit, Wiederverwendung und Reparatur ab.

“Hier können Städte eine fördernde Rolle spielen. Durch öffentliche Auftragsvergabe, Genehmigungen, Infrastruktur, lokale Partnerschaften und gemeinsame Datenplattformen können sie dazu beitragen, die Voraussetzungen zu schaffen, unter denen Kreislaufdienstleistungen rentabel werden”, sagt Arne von Hofe, Senior-Experte beim CSCP.

Städte können zudem die Akteure zusammenbringen, die erforderlich sind, damit diese Modelle funktionieren – von kommunalen Versorgungsunternehmen und Reparaturnetzwerken bis hin zu Herstellern, Logistikdienstleistern, Unternehmen und neutralen Datenplattformen.

Mach mit und hilf uns dabei, vor Ort etwas zu bewegen!

Die größten Hindernisse sind selten rein technischer Natur. Dort, wo Produktdaten Entscheidungen beeinflussen und lokale Partner auf der Grundlage dieser Entscheidungen tragfähige Märkte aufbauen, könnten KI und DPPs echte Chancen für die Entwicklung innovativer Kreislaufgeschäftsmodelle in Städten eröffnen.

Genau diese Art von Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen in der Praxis in unserer speziellen Veranstaltung erörtern, die vom CSCP und dem CircularTechForum am Rundschreibenwoche im Oktober 2026. Bitte teilen Sie uns Ihr Interesse an einer Teilnahme mit, indem Sie das Ausfüllen dieses Formulars.

Nehmen Sie Kontakt auf mit Arne von Hofe Bei weiteren Fragen!

 

Was wäre, wenn Städte zu Orten würden, an denen die Ziele der Kreislaufwirtschaft in Europa im Alltag Wirklichkeit werden? Und was können wir von denen lernen, die bereits eine Vorreiterrolle einnehmen?

Wir werden diese Fragen bei der Online-Konferenz im Rahmen der Circular Week 2026 am 27. Oktober 2026 gemeinsam mit politischen Entscheidungsträgern, Unternehmen, Forschern und zivilgesellschaftlichen Organisationen aus ganz Europa. Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen entwickeln – merken Sie sich diesen Termin schon jetzt vor!

Als Höhepunkt der Kreislaufwirtschaftswoche 2026 wird die Online-Konferenz bietet eine zielgerichtete, praxisorientierte und relevante Plattform für alle, die daran arbeiten, Konzepte der Kreislaufwirtschaft von der Strategie in die Umsetzung zu überführen.

Es richtet sich an Interessengruppen, die mehr als nur Inspiration suchen: Die Teilnehmer erhalten Einblicke, Beispiele, Kontakte und neue Perspektiven dazu, wie Kreislauflösungen in Städten und Regionen umgesetzt werden können.

Wie sieht der Kontext aus?

Die europäische Agenda für die Kreislaufwirtschaft schreitet rasch voran und wird durch Initiativen wie die Ökodesign, Recht auf Reparatur, Erweiterte Herstellerverantwortung, und das demnächst erscheinende Gesetz über die Kreislaufwirtschaft. Doch Politik allein bewirkt keinen Wandel. Städte und Regionen sind Orte, an denen neue Modelle erprobt, Partnerschaften aufgebaut, Bürger einbezogen und Kreislaufwirtschaftslösungen im Alltag sichtbar werden.

Deshalb die „Circular Week 2026“-Tour Online-Konferenz konzentriert sich auf die lokale und regionale Ebene: dort, wo Ambitionen auf Taten treffen.

Höhepunkte der Tagesordnung

Die Konferenz beginnt mit einer hochrangigen politischen Diskussion zum Thema: Wie kann die Politik dazu beitragen, dass verschiedene Akteure auf städtischer Ebene die Kreislaufwirtschaft vorantreiben?

Wichtige Akteure auf europäischer, nationaler, regionaler und lokaler Ebene werden erörtern, was erforderlich ist, um die richtigen Rahmenbedingungen für kreislauforientierte Innovation, Umsetzung und Zusammenarbeit zu schaffen.

Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung können die Teilnehmer ihr Konferenzprogramm individuell gestalten durch fünf Themenbereiche, die jeweils von Experten und Praktikern moderiert werden, die sich direkt mit den Herausforderungen und Chancen der Kreislaufwirtschaft befassen.

Kreislaufwirtschaft in Städten als Weg zu Resilienz und nachhaltiger Stadtentwicklung

In diesem Themenbereich wird untersucht, wie Ansätze der Kreislaufwirtschaft dazu beitragen können, dass Städte widerstandsfähiger, ressourceneffizienter und nachhaltiger werden. Die Teilnehmer lernen praktische Beispiele für städtische Kreislaufstrategien kennen und erfahren, wie Städte Systeme, Dienstleistungen und Infrastruktur neu konzipieren.

Ihre Gastgeber: Dr. Esther Heidbüchel, leitender Projektmanager bei CSCP und Alexander Mannweiler, Leiter des Bereichs „Nachhaltiges Wirtschaften und Unternehmertum“ beim CSCP

EU-Vorschriften in der Praxis: Chancen und Herausforderungen für Unternehmen und Städte

In diesem Themenbereich werden politische Entwicklungen auf europäischer Ebene in konkrete Auswirkungen für Kommunen, Unternehmen und Umsetzungspartner übersetzt. Dabei wird untersucht, wie regulatorische Rahmenbedingungen Maßnahmen im Sinne der Kreislaufwirtschaft fördern können und wo die Beteiligten nach wie vor auf Hindernisse stoßen.

Ihre Gastgeber: Michael Kuhndt, Geschäftsführer des CSCP und Stephan Schaller, CSCP-Experte (Senior)

Einbindung von Bürgern und Gemeinden in den Übergang zur Kreislaufwirtschaft in Städten

Im Mittelpunkt dieses Themenbereichs stehen die Menschen: Wie lassen sich Bürger, Gemeinden und lokale Akteure einbinden, um den Übergang zur Kreislaufwirtschaft inklusiv, praxisnah und sinnvoll zu gestalten? In den Veranstaltungen werden Partizipation, Verhaltensänderungen und gemeindegeleitete Ansätze im Vordergrund stehen.

Ihre Gastgeber: Rosa Strube, Leiter des Bereichs „Nachhaltige Lebensweisen“ beim CSCP und Nils Kreft, CSCP-Projektkoordinator

Digitale Lösungen und Kompetenzen zur Umsetzung von Strategien für die Kreislaufwirtschaft

In diesem Themenbereich wird untersucht, welche Rolle Daten, digitale Tools und neue Kompetenzen dabei spielen, dass Kreislaufstrategien erfolgreich umgesetzt werden. Die Teilnehmer werden sich damit befassen, wie digitale Lösungen die Planung, Überwachung, Zusammenarbeit und Umsetzung unterstützen können.

Ihre Gastgeber: Marc Böker, leitender Experte bei CSCP und Janna Prager, CSCP-Projektleiter

Finanzierung und Ausweitung von Initiativen zur Kreislaufwirtschaft in Städten und Regionen

In diesem Themenbereich wird eine der drängendsten Fragen zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft beleuchtet: Wie lassen sich vielversprechende Ideen finanzieren, skalieren und langfristig verankern? Die Veranstaltungen befassen sich mit Investitionen, Partnerschaften, Geschäftsmodellen und Wachstumswegen.

Ihre Gastgeber: Cristina Fedato, Leiter des Bereichs „Nachhaltige Infrastruktur, Produkte und Dienstleistungen“ beim CSCP und Mike Tabel auf., CSCP-Projektleiter

Gestalten Sie Ihr Erlebnis ganz nach Ihren Wünschen

Das Format ist bewusst flexibel gestaltet. Die Teilnehmer können die für ihre Arbeit relevantesten Veranstaltungen auswählen, ganz gleich, ob sie Einblicke in politische Strategien, Know-how zur Umsetzung, Inspiration für Projekte, Möglichkeiten für Partnerschaften oder konkrete Beispiele aus ganz Europa suchen.

Für wen ist die Circular Week?

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Kommunen und kommunale Unternehmen, Unternehmen und Start-ups, politische Entscheidungsträger, Netzwerke, Forscher, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Akteure der Kreislaufwirtschaft, die auf der Suche nach fundierten Erkenntnissen und einem wirkungsorientierten Austausch sind. Die Konferenz findet auf Englisch und Deutsch statt.

Nehmen Sie aktiv an der Online-Konferenz teil

Unser Online-Konferenzprogramm wird derzeit fertiggestellt. Wenn Sie als Referent mitwirken oder als Veranstaltungspartner teilnehmen möchten, wenden Sie sich bitte an Mike Tabel auf. jetzt!

Hier anmelden um alle Neuigkeiten zum Programm zu erhalten! Erfahren Sie mehr über die Circular Week 2026 hier lesen..

Die „Circular Week 2026“ wird gemeinsam veranstaltet von INNOWO und das CSCP.

(Klicken Sie auf das Bild, um das vollständige Programm der „Circular Week 2026“ auf Deutsch anzuzeigen.)

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Nils Kreft.

Städte und Regionen in ganz Europa stehen bei der Umsetzung des Übergangs zur Kreislaufwirtschaft vor ähnlichen Herausforderungen. Im vergangenen Jahr tauschten Praktiker im Rahmen des Initiative für Kreislaufstädte und -regionen (CCRI) Gemeinschaften der Praxis.

Das gerade gestartete CCRI-Online-Workshops mit praktischen Übungen direkt auf diesem Austausch unter Fachleuten aufbauen.

Im Mittelpunkt jedes Workshops steht eine zentrale Herausforderung bei der Umsetzung, die im CCRI-Praxisgemeinschaften und setzt diese Erkenntnisse in praktische Instrumente, Methoden und Beispiele um, die die Teilnehmer in ihrem eigenen Kontext anwenden können.

Zu den kommenden Veranstaltungen gehören Senkung der verbrauchsbedingten Emissionen durch Kreislaufwirtschaft oder die Rolle des Kommunale Abfallentsorgungsunternehmen im Übergang zur Kreislaufwirtschaft.

Das CSCP wird im Rahmen der bevorstehenden Veranstaltung einen Workshop zur Rolle der kommunalen Abfallentsorgungsunternehmen veranstalten. Rundschreibenwoche im Oktober 2026, mit einer wachsenden Zahl von Akteuren aus dem städtischen Bereich aus Deutschland und ganz Europa.

Veranstaltung: Praxisorientierter Workshop “Wie kommunale Abfallentsorgungsunternehmen den Übergang zur Kreislaufwirtschaft vorantreiben können”
Datum: 28. Oktober 2026
Zeit: 10:00–11:30 Uhr MEZ
Ort: Online
Sprache: Englisch
Teilnahme: Kostenfrei

Entdecken Sie hier die Veranstaltungen und weitere Informationen: CCRI-Reihe praktischer Online-Workshops: Von der Vision zur Umsetzung | Initiative „Circular Cities and Regions“.

Um an der Veranstaltung teilzunehmen, Bitte registrieren Sie sich hier.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Shirin Betzler.

Was wäre, wenn sich Tausende Menschen in einer ganzen Region zusammenschließen würden, um Dinge zu reparieren, anstatt sie zu ersetzen? Was wäre, wenn ein kaputter Toaster, eine zerrissene Jacke oder ein beschädigtes Fahrrad Teil einer gemeinsamen Bewegung würden, die zeigt, dass das Reparieren nach wie vor lebendig ist? Im Oktober 2026 will das Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) Den Rekord für die meisten reparierten Gegenstände in einem Monat brechen!

Was wird passieren?

Im Oktober 2026 werden Bürger, Reparaturinitiativen, Fab Labs, Handwerker, Unternehmen, Hersteller, Einzelhändler und gemeinnützige Organisationen in ganz Nordrhein-Westfalen ihre Kräfte bündeln, um in einem ehrgeizigen Versuch die höchste Anzahl an reparierten Gegenständen zu erreichen, die jemals innerhalb eines einzigen Monats dokumentiert wurde.

Die Initiative ist Teil der Circular Week 2026, gemeinsam veranstaltet vom CSCP und INNOWO und koordiniert von FAB-Region, ein regionales Projekt zur Kreislaufwirtschaft, an dem das CSCP als Projektpartner beteiligt ist.

“Unsere Untersuchung hat einen inspirierenden Maßstab ermittelt: Im Jahr 2024 wurden im Rahmen der landesweiten britischen “Big Fix”-Kampagne innerhalb eines Monats 3.177 erfolgreiche Reparaturen dokumentiert. Gemeinsam strebt NRW an, diese Leistung zu übertreffen und mehr als 4.000 reparierte Gegenstände zu erreichen. Doch bei dieser Initiative geht es um weit mehr als nur um Zahlen”, sagt Stephan Schaller, CSCP-Senior-Experte, der sich seit über einem Jahrzehnt mit diesem Thema beschäftigt.

Was wir erreichen wollen

Der Rekordversuch soll eine einfache, aber aussagekräftige Botschaft vermitteln: Reparieren ist wichtig, vielfältig und wieder eine echte Alternative. Jeder reparierte Gegenstand verlängert die Lebensdauer von Produkten, schont wertvolle Ressourcen, reduziert Abfall und trägt dazu bei, praktische Fähigkeiten zu entwickeln und Gemeinschaften zu stärken.

“Aktuelle politische Entwicklungen wie die Richtlinien zum Recht auf Reparatur oder zum Ökodesign geben uns einen großen Schub, um der Wegwerfkultur endlich den Rücken zu kehren und eine echte Reparaturgesellschaft zu schaffen. Mit diesem Weltrekordversuch und dem Repair & Share Festival in Wuppertal wollen wir die unglaubliche Kraft der Gemeinschaft deutlich hervorheben, die sich zusammenschließt, um diesen Wandel im Denken und letztlich auch im Verhalten zu gestalten”, erklärt Nils Kreft, Kommunikationskoordinator bei CSCP.

Wer kann mitmachen?

Die Teilnahme steht allen offen. Ganz gleich, ob Sie Teil eines Repair Cafés, eines Handwerksbetriebs, einer Fachwerkstatt, eines Einzelhändlers, eines Herstellers, einer lokalen Initiative, eines Netzwerks sind oder einfach nur jemanden mit einem Schraubenzieher und der Bereitschaft zu helfen – es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Was kann repariert werden?

Zu den Reparaturarbeiten können Elektronikgeräte, Haushaltsgeräte, Fahrräder, Textilien, Möbel und viele andere Alltagsgegenstände gehören.

Den ganzen Monat über lassen sich erfolgreiche Reparaturen mit nur wenigen Klicks über eine Online-Plattform dokumentieren. Die Teilnehmer können ihre Reparaturgeschichten teilen, Fotos der reparierten Gegenstände hochladen und sogar an Gewinnspielen teilnehmen, bei denen es attraktive Preise und Gutscheine zu gewinnen gibt.

„Repair & Share“-Festival am 31. Oktober 2026

Die Initiative findet am 31. Oktober 2026 ihren Höhepunkt mit der „Repair & Share“-Festival in Wuppertal, ein lebhaftes öffentliches Fest rund um Reparatur, Wiederverwendung, Teilen und Kreislaufkreativität. Neben Reparaturangeboten erwarten die Besucher Möglichkeiten zum Kleidertausch, zum Erlernen neuer Fähigkeiten, zum Kennenlernen lokaler Reparaturexperten und zum Austausch mit anderen, die daran glauben, dass es wichtig ist, Produkte weiter zu nutzen.

Zahlreiche Reparaturinitiativen aus ganz Nordrhein-Westfalen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt, und immer mehr Unternehmen prüfen derzeit, wie sie durch Reparaturdienste, Sponsoring, Kommunikationsmaßnahmen oder praktisches Engagement einen Beitrag leisten können.

Möchten Sie Teil dieser Bewegung werden? Dann melden Sie sich bei Stephan Schaller!

 

Wie können Städte und Regionen über die Bewusstseinsbildung hinausgehen und nachhaltige Veränderungen in der alltäglichen Kreislaufwirtschaft unterstützen? Am 25. Juni 2026 wird die CCRI-Wissenszentrum wird das Online-Webinar veranstalten “Öffentliches Engagement für zirkuläre Verhaltensänderungen: Von der Bewusstseinsbildung zur Übernahme” in Zusammenarbeit mit unserem CARE-Projekt und die globale Allianz der lokalen und regionalen Gebietskörperschaften und der Zivilgesellschaft, ALDA.

In dem Webinar wird untersucht, wie öffentliches Engagement, partizipatorische Ansätze und Erkenntnisse über Verhaltensweisen Städten und Regionen helfen können, die Umsetzung von Initiativen zur Kreislaufwirtschaft zu stärken.

Was ist zu erwarten?

Die Sitzung beginnt mit einer Einführung in den CARE-Rahmen, der untersucht, wie Verhaltensänderungen in Richtung Kreislaufwirtschaft durch praxisorientierte Ansätze unterstützt werden können, die sich mit Alltagsroutinen, Motivationen und systemischen Bedingungen befassen. Darauf aufbauend wird sich der Workshop mit der Rolle der Bürgerbeteiligung und der Mitgestaltung bei der Stärkung des öffentlichen Engagements in Kreislaufinitiativen befassen.

Die Teilnehmer werden auch von praktischen Fallstudien über Strategien zur Verhaltensänderung lernen, die in verschiedenen Kreislaufwirtschaftsprojekten umgesetzt wurden, darunter Ansätze wie Co-Creation, Behavioural Nudging und Gamification. Eine interaktive Übung zum Kapazitätsaufbau wird die Teilnehmer auffordern, in Arbeitsgruppen zu arbeiten und Strategien zum Verhaltensengagement für konkrete Kreislaufherausforderungen in ihren Gebieten zu entwickeln.

Für wen ist die Circular Week?

Der Workshop richtet sich an Akteure, die an der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft auf territorialer Ebene beteiligt sind, darunter lokale und regionale Behörden, kommunale Abteilungen, Verantwortliche für die Kreislaufwirtschaft, Organisationen der Zivilgesellschaft, Vertreter des Bildungswesens, kleine und mittlere Unternehmen, lokale Unternehmensnetzwerke sowie Gebiete und Interessenvertreter der Initiative Kreislaufwirtschaft in Städten und Regionen (CCRI).

Datum: 25. Juni 2026
Zeit: 10:00-13:00 UHR
Format: Online
Sprache: Englisch
Teilnahme: Kostenfrei
Organisiert von: CCRI Knowledge Hub in Zusammenarbeit mit dem CARE-Projekt und ALDA

Um am Webinar teilzunehmen, hier anmelden.

Das CSCP unterstützt das Webinar und stützt sich dabei auf seine Rolle im Rahmen des CARE-Projekts in den Bereichen Kommunikation, Verbreitung und Einbindung von Interessengruppen.

Folgen Sie uns und bleiben Sie in Kontakt mit dem CARE-Projekt, verfolgen Sie die Projektaktivitäten auf LinkedIn und Bluesky.

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Katrin Hüttepohl.

Was wäre, wenn die Reparatur von Produkten zum Standard und nicht zur Ausnahme würde? Wie kann ein einziger Tag zeigen, wie dies in der Praxis aussehen könnte? Wie vielen Produkten könnte an nur einem Tag ein zweites Leben geschenkt werden? Dies wird im Mittelpunkt unserer Repair & Share Festival 2026 in Wuppertal, Deutschland, die wichtigste Abschlussveranstaltung unseres Projekts FAB Region.

Das Festival wird Reparatur- und Second-Hand-Praktiken dem Alltag näher bringen und zeigen, wie zirkulärer Konsum zu einer attraktiven und praktikablen Alternative zum Neukauf werden kann.

Das Festival ist die Abschlussveranstaltung der Circular Week 2026, Dadurch wird eine enge Verbindung zwischen regionalen Maßnahmen und breiteren Diskussionen über die Transformation der Kreislaufwirtschaft hergestellt. Sie wird eine Plattform für die Untersuchung einer Schlüsselfrage bieten: Was braucht es, damit Reparatur und Second Hand zum “neuen Normal” werden?

Ein Festival für kreisförmige Lösungen

Die Veranstaltung wird Akteure aus der Zivilgesellschaft, freiwilligen Initiativen und dem Privatsektor zusammenbringen, um gemeinsam ein Pilotprojekt Reparatur-Hub und Synergien zwischen Basis-Reparaturinitiativen und professionellen Reparaturbetrieben zu fördern. Durch ein vielfältiges und ansprechendes Programm - darunter eine Second-Hand-Modenschau, interaktive Aktivitäten für alle Altersgruppen und praktische Reparaturerfahrungen - will das Festival kreislauforientierte Praktiken greifbar, sozial und ermächtigend machen.

Schließen Sie sich der Reparaturbewegung an - und einem Weltrekordversuch

Ein zentraler Höhepunkt wird der Weltrekordversuch für die meisten reparierten Gegenstände an einem einzigen Tag sein - lesen Sie mehr zu diesem Thema auf der Website der FAB-Region!

Die Besucher können aktiv dazu beitragen, indem sie eine breite Palette von Gegenständen mitbringen und reparieren, von Elektronik, Fahrrädern und Möbeln bis hin zu Kleidung und alltäglichen Haushaltsgegenständen.

Das Festival lädt ausdrücklich sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen zur Teilnahme ein: sei es durch die Reparatur eines Gegenstands vor Ort, den Austausch von Fachwissen oder die Zusammenarbeit im Zusammenhang mit den neuen EU-Richtlinien über Ökodesign und die Recht auf Reparatur. Indem wir die Teilnahme einem breiten Publikum ermöglichen, wollen wir die kollektive Wirkung von Reparaturen in großem Maßstab demonstrieren.

Haben Sie Interesse, mit Ihrer Organisation teilzunehmen? Nehmen Sie Kontakt auf mit Stephan Schaller!

Mehr als Reparatur

Neben dem offiziellen Programm sorgen Foodtrucks und informelle Treffpunkte für eine einladende Festivalatmosphäre - lassen Sie sich inspirieren, tauschen Sie sich aus und engagieren Sie sich!

Veranstaltung: FAB Festival Reparieren & Teilen
Datum: 31. Oktober 2026
Ort: Wuppertal, Deutschland
Sprache: Deutsch und Englisch
Teilnahme: Kostenfrei

Die Repair & Share Festival stellt sowohl einen Höhepunkt als auch einen Ausgangspunkt dar: Es schließt die Projektphase von FAB Region ab und legt gleichzeitig den Grundstein für zukünftige Kreislaufinitiativen in der Region und darüber hinaus.

Verpassen Sie es nicht und wenden Sie sich an Nils Kreft  um sich mit uns zu engagieren!

 

Produkte auf Algenbasis können zu einer gesünderen Ernährung, nachhaltigen Materialien und nachhaltigen Innovationen beitragen. Doch trotz dieser Vorteile sind sie noch wenig bekannt und werden kaum genutzt. Besuchen Sie unser AlgenProBANOS Sommerschule 2026 und lernen Sie, wie Sie nachhaltige Produkte mitgestalten, ihre Marktakzeptanz erhöhen und ihre Vorteile einer breiten Öffentlichkeit auf kreative Weise präsentieren können!

Unter die AlgenProBANOS Projekt unterstützt das CSCP Algenunternehmer bei der Steigerung der Marktakzeptanz ihrer Produkte, indem es ihre Nachhaltigkeitsstorys mitgestaltet und die Ausstellung ihrer Produkte unterstützt.

Ab Juni 2026 haben Sie die einmalige Gelegenheit, Teilnahme an der AlgaeProBanos Online-Sommerschule um Ihre Kenntnisse in den Bereichen nachhaltige Innovation, ko-kreative Produktentwicklung und Einbeziehung von Verbrauchern und Stakeholdern zu vertiefen!

Was ist da drin?

Gemeinsam mit den AlgaeProBanos-Partnern haben wir Algenwissen und Erkenntnisse aus dem Projekt zusammengetragen und eine 4-wöchige Online-Sommerschule erstellt:

Für wen ist die Circular Week?

Die Sommerschule richtet sich an aufstrebende und aktive Algen- und Blau-Unternehmer, Studenten und Forscher aus dem Bereich der blauen Bioökonomie (einschließlich Biotechnologie, mariner Sektoren und Unternehmen).

Die Bedeutung der Verbraucherakzeptanz

Im Rahmen des Projekts haben wir kürzlich einen Bericht über die Einflussfaktoren auf die Verbraucherakzeptanz von Lebensmitteln, Futtermitteln, Kosmetika, Textilien, Nahrungsergänzungsmitteln und Biostimulanzien auf Algenbasis veröffentlicht.

Was wir herausgefunden haben: Während Gesundheit und Nachhaltigkeit starke Motivatoren sind, stellen Neuheit, Unbekanntheit und Zugänglichkeit die größten Hindernisse dar. Die gezielte Ansprache gesundheitsbewusster, innovativer und umweltbewusster Segmente und die Sicherstellung einer klaren Kommunikation und des Engagements der Verbraucher sind entscheidend für eine breite Akzeptanz in allen Sektoren. Möchten Sie mehr darüber erfahren? Lesen Sie den vollständigen Bericht hier!

Methoden zur Förderung der Ko-Kreation

Neben dem Verständnis, warum die Akzeptanz und das Engagement der Verbraucher wichtig sind, sind konkrete Formate und strukturierte Prozesse erforderlich, um die relevanten Akteure wirksam einzubeziehen. In der nachhaltigen Produktentwicklung - insbesondere in aufstrebenden Bereichen wie der algenbasierten Innovation - geht die Mitgestaltung über die Verbraucher hinaus.

Auch Unternehmer, Partner in der Wertschöpfungskette und externe Interessengruppen, die Einfluss auf die Durchführbarkeit, die Positionierung und die Marktakzeptanz haben, sind daran beteiligt. Jede Gruppe bringt unterschiedliche Perspektiven ein: strategische, technische, regulatorische oder erfahrungsbezogene.

Im Rahmen des AlgaePro BANOS-Projekts hat das CSCP mehrere praktische Formate eingeführt, um sowohl Interessenvertreter als auch Endnutzer einzubinden. In der Sommerschule werden Sie lernen über unsere dreistufige Co-Creation-Reise, und führt Sie von der Idee über die Erprobung bis zur Validierung. Sie erhalten auch exklusiven Zugang zu unserem “Leitfaden für nachhaltige Produkte” für Algenunternehmer.

Wie kreative Formate die Akzeptanz erhöhen

Das CSCP veranstaltete eine erfolgreiche 2025 erste Algenmesse in Berlin, um das Potenzial von Algen für die nachhaltige Produktentwicklung zu zeigen. Diese und andere kreative Formate werden Ihnen vorgestellt, damit Sie mit Ihren Kollegen diskutieren und Ihre eigene Engagementstrategie entwickeln können.

Im Rahmen des AlgaeProBANOS-Projekts untersuchte das CSCP auch Faktoren, die die Verbraucherakzeptanz von algenbasierten Produkten in 6 verschiedenen Produktgruppen beeinflussen, und veröffentlichte einen Bericht.

Um an unserer AlgaeProBANOS-Sommerschule teilzunehmen, Bitte registrieren Sie sich hier.

Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte Carla Schmid.

Wie lassen sich Europas Strategien für eine Kreislaufwirtschaft in konkreten Wandel in Städten und Regionen übersetzen? In diesem Jahr gestaltet das CSCP gemeinsam mit INNOWO erstmals als Co-Organisator die Circular Week 2026 – eine europäische Plattform, die zirkuläre Ambitionen in urbanes Handeln überführt. Vom 26. bis 31. Oktober 2026 kommen Städte, politische Entscheidungsträger:innen und Praktiker:innen zusammen, um zu diskutieren, wie aus Strategien konkrete Veränderungen vor Ort werden.

Seit ihrer Gründung durch INNOWO-Institut im Jahr 2018 wächst die Circular Week kontinuierlich. Die Partnerschaft mit dem CSCP im Jahr 2026 markiert nun einen weiteren Meilenstein für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hin zu zirkulären und klimaresilienten Städten. Aufbauend auf einer starken deutsch-polnischen Kooperation und vielfältigen lokalen Erfahrungen zeigt die Circular Week 2026, wie sich Europas Ambitionen in praxistaugliche, ortsbezogene Lösungen übersetzen lassen.

Für wen ist die Circular Week?

Die Circular Week bringt Städte, Macher:innen, Forschende, Unternehmen, Bürger:innen und politische Entscheidungsträger:innen zusammen, die den zirkulären Wandel aktiv gestalten. Im Mittelpunkt steht nicht nur die strategische Ebene, sondern vor allem die Umsetzung: Wie werden politische Leitlinien zur Kreislaufwirtschaft wirksam? Wie können Städte Industrie dekarbonisieren und zugleich gesellschaftliches Engagement stärken? Wie sieht ein zirkuläres und resilientes urbanes System in der Praxis aus?

Was können Sie selbst erwarten?

Während der gesamten Woche können die Teilnehmer an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen, darunter Besuche vor Ort in Deutschland und Polen, eine hochrangige Online-Konferenz und andere kollaborative Formate, die einen echten Austausch fördern sollen. Das Programm beleuchtet, wie Städte und Regionen:

Eine Plattform zum Vernetzen und Mitgestalten

Mit der erstmaligen Co-Organisation der Circular Week unterstreicht das CSCP sein Engagement, nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster durch praxisorientierte, systemische Ansätze zu beschleunigen. Die Circular Week 2026 verbindet europäische politische Zielsetzungen mit konkreter Umsetzung vor Ort und stärkt Partnerschaften zwischen Städten und Regionen über Ländergrenzen hinweg.

Werden Sie Teil der Circular Week 2026

Die Veranstaltung ist als eine offene europäische Plattform konzipiert. Pioniere der Kreislaufwirtschaft, Netzwerke und Initiativen aus ganz Europa sind eingeladen, sich an der Woche oder der Online-Konferenz zu beteiligen, indem sie Fallstudien beisteuern, Erfahrungen austauschen, Satellitenveranstaltungen organisieren oder sich als Partner anschließen, um die gemeinsame Wirkung zu verstärken.

Die Online-Konferenz untersucht, wie die Politik verschiedene Interessengruppen auf städtischer Ebene befähigen kann, indem sie Akteure aus der EU, bahnbrechende Unternehmen und Gemeindevertreter zusammenbringt. Sie befasst sich mit Schlüsselfragen wie der Frage, wie widerstandsfähige städtische Infrastruktur, die Bemühungen um die Kreislaufwirtschaft zu finanzieren, die Bürger aktiv einbeziehen, und Hebelwirkung von Vorschriften wie der Ökodesign und Recht auf Reparatur Richtlinien zur Förderung echter Kreislaufgesellschaften.

Die Städte sind die Hauptantriebskräfte der europäischen Kreislaufwirtschaft und des Klimawandels und die Circular Week 2026 will ihre Rolle als Laboratorien für Innovation und Zusammenarbeit stärken und zeigen, wie die Ambitionen der Kreislaufwirtschaft in den Städten Wirklichkeit werden.

Weitere Informationen über Veranstaltungsorte und Programmhöhepunkte folgen in Kürze. Wenn Sie daran interessiert sind, ein Partner der Circular Week 2026 zu werden oder Ihre eigene Veranstaltung im Rahmen des Programms zu organisieren, wenden Sie sich bitte an Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Veranstaltung: Circular Week 2026
Datum: 26-31 Oktober 2026
Ort: Online sowie an ausgewählten Standorten in Polen und Deutschland
Sprache: Englisch und Deutsch
Teilnahme: Kostenfrei

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Circular Week 2026..

Die Zirkuläre Woche 2026 wird finanziert von der Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Für weitere Fragen, wenden Sie sich bitte an Nils Kreft.

 

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